Viele Menschen haben für das neue Jahr Vorsätze, wie ich höre auf zu rauchen, ich nehme ab, ich ändere etwas in meinem Job, ich arbeite weniger,...
Damit jedoch etwas anderes in meinem Leben eintritt als bisher, muss ich auch typischerweise etwas anderes tun als bisher. An diesem Punkt scheitern die guten Vorsätze bereits bei Vielen. Beispielsweise machen sie um abzunehmen Mal wieder ein Diät, die bereits diverse Male langfristig nicht geholfen hat. Oder sie hören auf die gleiche Art wie immer auf zu Rauchen, was schon diverse Mal nicht geholfen hat oder zum Rückfall führte. Ich kenne das gut, die Hoffnung dass diesmal etwas anders ist. Ich kann nur aus eigener Erfahrung privater und beruflicher Art sagen, dass das gleiche Vorgehen auch zum gleichen Resultat führt.
Um den dadurch oft entstehenden Frust zu vermeiden, könnten sie diesmal entweder das was sie ändern wollen liebevoll annehmen (zum Beispiel das Gewicht) oder Sie holen sich Unterstützung um zu Erkennen, was zum Gewünschten dazwischen steht. Ich unterstütze hierzu meine Klienten als Heilpraktikerin Psychotherapie durch psychologische Beratung, Coachings, Aufstellungen und Seminare.
Ich wünsche allen viel Freude und Erfolg bei Ihren Veränderungen für das neue Jahr oder ohne Veränderungen beim genießen, was ist.
Ich bin Heilpraktikerin Psychotherapie und Coach und leite systemische Aufstellungen und Seminare. Dies ist auch meine Leidenschaft, die ich mit den Leserinnen und Lesern teilen möchte. Gedanken, Erkenntnisse und Ideen. Mehr zu mir und meiner Arbeit finden SIe unter heikebehr.de Inspirationen für mehr Freude und Frieden.
Dienstag, 29. Dezember 2009
Jahreswechsel - Veränderungen im neuen Jahr / im Leben
Donnerstag, 24. Dezember 2009
Ein frohes Weihnachtsfest und besinnliche Tage... oder ?
Bei vielen geht die Besinnlichkeit und manchmal auch der Frieden durch die Hektik in diesen Tagen verloren. Da lohnt sich so mancher Blick und Entscheidung, was jedem Einzelnen von uns wichtiger ist. Sind mir Frieden und Freude wichtiger oder die Perfektion der Dekoration, sind mir Frieden und Freude wichtiger oder die Perfektion der Geschenke, sind mir Frieden und Freude wichtiger oder ein perfektes Essen,....?
Eine klare Entscheidung der Prioritäten hat direkte Auswirkungen auf die Gefühle und die Stimmung - wie auch immer meine Entscheidung ausfällt. Und wenn ich mich bewusst für die Perfektion entscheide, komme ich in der Regel in Harmonie mit den Konsequenzen. Vor allem aber fühle ich mich nicht als Opfer des Weihnachtsfestes, sondern kann selbst entscheiden. Und auch das fühlt sich friedlich an.
Sonntag, 13. Dezember 2009
Veränderungen im Leben - kostenlose Beratung
Sie schreiben mir ihre Frage zu einer Situation in ihrem Leben per Mail an mail@heikebehr.de und ich veröffentliche Ihre Frage anonym mit meiner Antwort in meinem "Leben und Erkenntnis" Blog.
Ich lade Sie herzlich ein - nur Mut
Heike Behr
Freitag, 11. Dezember 2009
Das Leben selbst gestalten - sechs Aufstellungsabende montags
Termine: montags vom 18.1. bis 22.2.2010; jeweils 19:00 bis ca. 21:30 Uhr
Um das Leben nach den eigenen Wünschen zu gestalten dienen uns Methoden wie systemische Aufstellungen und Coaching in der Gruppe. Darüber hinaus nutzen wir die Abende um zu erkennen, was sich in den Aufstellungen zeigt und wie wir diese Erkenntnis sinnvoll in unser Leben integrieren können. Die Regelmäßigkeit der Abende bietet die Möglichkeit, die im Alltag gemachten Erfahrungen zu teilen und Fragen zu klären. Diese Begleitung gibt Raum, sein Leben nach seinen Wünschen neu zu gestalten.
Kosten: 240,- inkl. Tee und Wasser
210,- bei Anmeldung bis 4 Wochen vor Seminarbeginn
Freitag, 4. Dezember 2009
wenn ich sein darf, wie ich bin - allgemein
Auch hierfür ist Unterstützung in Einzelsitzungen oder Seminaren hilfreich. Siehe auch www.heikebehr.de
Montag, 16. November 2009
Mittwoch, 11. November 2009
Das Leben selbst gestalten - sechs Aufstellungsabende montags ab 18.1.2010
Inhalt: Um das Leben nach den eigenen Wünschen neu zu gestalten bedarf es einiger Voraussetzungen. Dazu gehört aus meiner Sicht unter anderem die Aussöhnung mit der Vergangenheit, die Ausrichtung der Gedanken auf das, was ich will und die Entscheidung den Weg zu gehen.
Hierzu dienen uns Methoden wie systemische Aufstellungen und Coaching in der Gruppe. Darüber hinaus nutzen wir die Abende um zu erkennen, was sich in den Aufstellungen zeigt und wie wir diese Erkenntnis sinnvoll in unser Leben integrieren können. Die Regelmäßigkeit der Abende bietet die Möglichkeit, die im Alltag gemachten Erfahrungen zu teilen und Fragen zu klären. Diese Begleitung gibt Raum, sein Leben nach seinen Wünschen neu zu gestalten.
Termine: 18.1. bis 22.2.2010; jeweils 19:00 bis ca. 21:30 Uhr
Kosten: 240,- inkl. Tee und Wasser
210,- bei Anmeldung bis zum 30. November 2009 (Ratenzahlung möglich)
Ort: in Berlin-Schöneberg, Hauptstraße 15
Freitag, 6. November 2009
authentisch sein - was ist das? / falsches Selbst
Wie authentisch können wir sein, wenn ein großer Teil von uns unbewusst ist. Was ist dann überhaupt Authentizität. Ich kann nur das bewusst leben, was mir bewusst ist. Um mich wirklich selbst zu leben muss ich also erst einmal erkennen, wer ich bin. Was sind die Werte, die mir wirklich wichtig sind und was will ich in meinem Leben? Um das herauszufinden brauche ich eine Menge Selbstreflektion. Für mich ist das das Abenteuer Leben - ein Weg von dem man nicht sicher weiß, wo er hinführt. ABer auch ein Weg, der aus meiner Erfahrung immer mehr Frieden, Freiheit und Freude ins Leben bringt.
Mit meiner Arbeit begleite ich Menschen auf ihrem Weg. Allen viel Spaß, die diesen Weg gehen!
Mittwoch, 4. November 2009
Ein besonderer Tag - Aufstellungstag in Dortmund am 29.11.2009
Systemische Aufstellungen - Buchen Sie um das Thema auch auf körperlicher Ebene abzurunden eine anschließende Massage mit Michelle Amecke
- die etwas konkretes in ihrem Leben verändern wollen
o die Beziehung zu sich selbst (Selbstliebe, Wunschfigur,..)
o die Beziehung zu einer anderen Person (Partner, Eltern, …)
o mehr Freude im Leben, mehr Geld, mehr Erfolg, …
o Gesundheit (was gibt es für psychosomatische Anteile bei meiner Krankheit)
- die Spaß haben an Erkenntnissen, Weiterentwicklung,…
- die Aufstellungen kennen lernen wollenTermin: Sonntag, 29. November 2009;
Aufstellungen für alle Teilnehmer: 11:00 bis ca. 14:30 Uhr
Optional im Anschluss: 14:30 bis 18:00 Uhr Massage oder Coaching
Weitere Informationen unter www.heikebehr.de
Dienstag, 3. November 2009
Zitat - Vaclav Havel
sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.
Sonntag, 1. November 2009
Aufstellungen in Berlin - Termine im November
- weitere Informationen auf www.heikebehr.de unter dem Punkt Seminare
und gern auch telefonisch (030 / 30839490 oder 0175 5461954):
Aufstellungstag - systemische Aufstellungen und Coaching
Samstag, 14. November; 10:00 bis ca. 18:00 Uhr
(1 Std. Mittagspause)
Abendgruppe
Montag, 30. November; 19:00 bis ca. 21:30 Uhr
Samstag, 31. Oktober 2009
ein glückliches Leben
Natürlich wollen wir alle ein glückliches Leben führen. Auch wenn wir etwas anderes unter glücklich sein verstehen, streben wir im Allgemeinen das Glück an. Was hält uns also davon ab? Unter anderem Glaubenssätze. Zwei Beispiele hierzu möchte ich mit den Leserinnenn und Lesern teilen:
- In einigen Aufstellungen und Einzelgesprächen hat sich gezeigt, dass die Betroffenen Angst hatten glücklich zu sein, da es in ihrem Bild nach einem "auf" immer ein "ab" gibt. Sie hatten also Angst das Glück wieder zu verlieren - lieber etwas erst gar nicht haben, als mit dem Verlust klar kommen zu müssen. (Anmerkung: Dieses Phänomen "lieber etwas erst gar nicht haben als es wieder zu verlieren" tritt häufig auch bei anderen Wünschen auf)
- Viele Menschen glauben fest daran, dass sie nur für kurze Momente glücklich sein können und ebenso viele glauben, dass das Glück vor allem durch äußere Umstände ausgelöst wird - beispielsweise sich verlieben oder etwas zu bekommen (Geld, Auto, Urlaub, ...).
Eine Auflösung der Bilder und Glaubenssätze öffnen die Menschen für die Möglichkeit glücklicher als bisher zu sein.
Freitag, 30. Oktober 2009
Zitat - Paulo Coelho
und gleichzeitig will er, daß alles beim alten bleibt.
Coaching in Berlin - beruflich und privat
Das Einzel- Coaching bietet dem Coachee die Möglichkeit der Erkenntnis über die eigene Person und Klarheit über die Situation und dadurch die Möglichkeit zur Veränderung. Dies führt auch zu persönlichem Wachstum und mehr Zufriedenheit.
Das Coaching kann in meiner Praxis, bei Ihnen vorort oder telefonisch stattfinden.
Typische Anlässe für Einzel-Coaching:
• Unzufriedenheit – beispielsweise
- mit einer Situationen (beruflich oder privat),
- mit einer Person (z.B. Partner(in)),
- mit sich selbst.
• Angst – beispielsweise
- vor finanziellem Ruin,
- vor einer Kündigung,
- vor Veränderung.
• Unklare Ziele
Wie lange dauert Einzel- Coaching?
Das Einzel- Coaching dauert von drei Sitzungen bis hin zur Begleitung über einen längeren Zeitraum. Die Dauer ist abhängig von den gewünschten Zielen und wird vor dem Coaching festgelegt. Die Sitzungen dauern jeweils 1 bis 3 Stunden.
Mittwoch, 28. Oktober 2009
Aufstellungsabend in Dortmund - 30. Oktober 2009
Weitere Informationen auf www.heikebehr.de unter Seminare oder gern auch
telefonisch (030 30839490 oder 01755461954)
Dienstag, 27. Oktober 2009
Montag, 26. Oktober 2009
Ist das Glas halb voll oder halb leer? - es ist nie genug
Diejenigen, die das Glas für halb leer halten, würden vermutlich das Glas, was 3/4 voll ist auch für 1/4 leer halten. Und wenn das Glas ganz voll wäre, würden sie vermutlich denken, dass es bald leer sein kann. Und selbst wenn sie viele volle Gläser hätten, würden sie daran denken, dass auch diese bald alle sind. Wenn ich den Blick auf das lenke, was fehlt, ist es nie genug.
Sonntag, 25. Oktober 2009
Zitat Seneca - Selbstmanagement Ziele
Wer nicht weiß,
in welchen Hafen er will,
für den ist kein Wind der Richtige
... und wer nicht weiß, was er will und seine Ziele nicht kennt, für den ist nichts richtig und daher alles falsch.
Samstag, 24. Oktober 2009
Zitat - Antoine de Saint-Exupéry
um Holz zu beschaffen, Werkzeuge vorzubereiten,
Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen,
sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten endlosen Meer.
Freitag, 23. Oktober 2009
Zeitmanagement - alles hat seine Zeit
ich brauche viel Zeit
und noch mehr Zeit durch die Überarbeitungen
die Arbeit macht mir keinen Spaß – ich bin nicht mit Freude dabei
und dauerhaft begleitend gibt es das Gefühl ich müsste weitermachen, da die Arbeit noch nicht fertig ist – d.h. auch die Freizeit ist davon gefärbt.
Wenn ich dagegen den „richtigen Zeitpunkt“ abwarte, erspare ich mir viel Arbeit. Ich schaffe die gleiche Arbeit in erheblich weniger Zeit und bin mit dem Ergebnis zufrieden. Insgesamt ergibt sich das folgende Ergebnis:
ich brauche wenig Zeit
ich erledige die Arbeit einmalig, da sie mir auf Anhieb gefällt
die Arbeit macht mir Spaß – ich bin mit Freude dabei
und dauerhaft begleitend gibt es keinerlei Belastung, da ich weiß, dass ich mich zum „richtigen Zeitpunkt“ (erfolgreich) darum kümmere und bis dahin bin ich frei von den Gedanken daran
Donnerstag, 22. Oktober 2009
Mittwoch, 21. Oktober 2009
Dienstag, 20. Oktober 2009
Montag, 19. Oktober 2009
Zitat - Khalil Gibran
Sonntag, 18. Oktober 2009
Der Sinn des Lebens
Wenn es keinen bestimmten Sinn gäbe, wozu dann die vielen Mühen und Strapazen im Leben - sie hätten keinen Sinn mehr.
Es gab eine Zeit in meinem Leben, in der ich mit mir, mir Gott und dem Leben gehadert habe, bis ich für mich erkannt habe, dass mein Leben den Sinn hat, den ich ihm gebe. Und diesen Sinn kann ich verändern. Ab diesem Zeitpunkt machte es wirklich keinen Sinn mehr mich in irgendeiner Form zu quälen und ich begann mein Leben an der Freude auszurichten. Aus heutiger Sicht eine weise Entscheidung, die mein Leben zu meiner Zufriedenheit verändert hat.
Samstag, 17. Oktober 2009
Freitag, 16. Oktober 2009
Loslassen durch das Annehmen was ist
Alles beginnt mit dem ersten Schritt - und ein aus meiner Erfahrung hilfreicher erster Schritt ist die Akzeptanz der Ist- Situation mit allen Facetten.
Donnerstag, 15. Oktober 2009
authentisch sein - wie sonst?
Stellen Sie sich vor, ein italienischer Koch eröffnet ein Restaurant mit italienischen Speisen. Er befürchtet, dass die Menschen lieber chinesisch essen und gibt seinem Restaurant einen chinesischen Namen und den Eingang gestaltet er ebenfalls chinesisch. Absurd, oder? Und wie geht es wohl den Gästen, die auf der Speisekarte italienisches Essen finden, statt dem erwarteten chinesischen? Und würde wohl jemand, der italienisches Essen will das Restaurant betreten?
Dienstag, 13. Oktober 2009
Zitat Leo Tolstoi
dass du tun kannst, was du willst,
sondern darin, dass du auch immer willst was du tust.
Sonntag, 11. Oktober 2009
von der Fülle in die Fülle - die Energie folgt der Aufmerksamkeit
Als Student habe ich meinen Lebensunterhalt vor allem in den Semesterferien verdient. Dadurch war das Geld kurz vor den Ferien eher knapp. Als ich dann das erste Gehalt bekam und ich für den Moment mehr als genug Geld hatte, kam häufig noch unvorhergesehen und unverhofft Geld oder andere materielle Dinge in mein Leben.
Wenn ich also genug hatte bekam ich noch mehr.
Mit hat mein Leben gezeigt, dass dieses Resonanzprinzip wirkt und dass ich es bewusst steuern kann. Dabei helfen mir zwei Wege ganz besonders. Wenn ich beispielsweise krank bin und den ersten Schreck überwunden habe, kann ich
1. meine Aufmerksamkeit auf den gesunden Teil in mir richten, den es gibt. Ich kann gehen und kann denken und kann essen und trinken und ... Mit der Aufmerksamkeit auf die gesunden Teile in mir kann ich ein Gefühl des Gesundseins erzeugen. Dieses Gefühl kann ich verstärken und dann ausdehnen, sodass der kranke Bereich so klein ist, dass er in dem Moment keine Bedeutung für mein Gefühl hat. Je nachdem wir krank jemand ist, kann dieses Übung leichter oder schwerer fallen. Aber es ist möglich, wenn ich es will.
2. meine Aufmerksamkeit auf etwas richten, was gerade besonders gut ist und dadurch ein gutes Gefühl in mir erzeugen. Auch dieses Gefühl kann ich verstärken, sodass die Krankheit oder der Schmerz kaum noch Bedeutung haben.
Wenn ich vor einem Buffet stehe, auf dem zahlreiche Leckereien stehen außer einem Gericht, was ich jetzt gern gegessen hätte, kann ich meine Aufmerksamkeit auf das was fehlt richten oder auf die Vielfalt, die vorhanden ist.
Diese Übung kann ich natürlich mit jeder Art von gefühltem Mangel machen - mit finanziellem Mangel, fehlender Partnerschaft, ... . Und gern begleite ich Sie mit meiner Arbeit dabei.
Donnerstag, 8. Oktober 2009
Coaching und systemische Aufstellungen in Berlin und Dortmund zum Thema Glück,...
- ich will glücklich sein - was hält mich davon ab?
- ich will gesund sein - was ist der psychosomatische Anteil meiner Krankheit?
- ich will eine liebevolle Partnerschaft - was hält mich ab (warum bin ich Single oder warum entspricht meine Partnerschaft nicht meinen Vorstellungen)?
- ich will einen Beruf, der mir Spaß macht und der mich erfüllt - warum habe ich keinen Beruf oder warum habe ich einen Beruf, der mir keinen Spaß macht?
- ich möchte aktiver sein, ruhiger sein, schlanker sein, ... - warum verändere ich nicht das, was mich stört? Was hält mich ab? Und / oder warum kann ich mich nicht akzeptieren, wie ich bin?
Aktuelle Termine zu meinen Aufstellungen und Seminaren in Berlin und Dortmund stehen auf www.heikebehr.de unter Seminare.
Mittwoch, 7. Oktober 2009
Zitate über das Glück
Nicolas Chamfort (1740 - 1794), Schriftsteller
Das Glück beruht oft nur auf dem Entschluss, glücklich zu sein.
Lawrence Durrell (1912 - 1990), Schriftsteller
Glück ist kein Geschenk der Götter - es ist die Frucht einer inneren Einstellung.
Erich Fromm (1900 - 1980), Psychoanalytiker
Dienstag, 6. Oktober 2009
Zitat - Autor unbekannt
die Einsicht, Dinge zu akzeptieren, die man nicht ändern kann,
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Montag, 5. Oktober 2009
Die Suche nach dem Glück ohne es zu finden
Vielleicht erfüllt uns ja die Suche nach dem Glück und wir wollen es gar nicht finden. Vielleicht gibt es auch andere Gründe warum relativ wenige Menschen ihr Glück finden. Auf der Suche nach meinem Glück habe ich vor allem erkannt wie ich es achaffe das Glück zu verhindern. Außerdem konnte ich ähnliche Verhaltensweisen auch bei meinen Mitmenschen feststellen.
Hier also ein paar Regeln um das Glück zu vermeiden:
- Ich wünsche mir etwas, was ich nicht haben kann. Das wird noch gesteigert durch den Wunsch, dass das, was ichnicht haben kann von anderen Menschen abhängig ist, sodass ich definitiv machtlos bin. Beispielsweise wünsche ich mir einen Partner, der mich nicht liebt oder ich wünsche mir meinen Partner anders als er ist. Oder ich wünsche mir an einem verregneten Tag Sonne.
- Ich wünsche mir etwas, was ich jetzt nicht haben kann und gehe davon aus, dass ich nicht glücklich sein kann, solange dieser Wunsch nicht erfüllt ist. Beispielsweise wünsche ich mir jetzt mehr Geld zu haben, weniger zu wiegen oder wo anders zu leben. Diese Wünsche kann ich mir erfüllen, aber nicht jetzt. Jetzt habe ich das Geld, das ich habe, das Gewicht, was ich habe und ich lebe eben dort, wo ich gerade lebe. Das kann ich dadurch steigern, dass die Wunscherfüllung in weiter ferne liegt und ich bis zur Erreichung dieses Ziels bestimmt nicht glücklich sein kann. Beispielsweise wünsche ich mir nicht nur das Geld für einen Urlaub, sondern für ein neues Auto oder sogar das Geld um für immer sorgenlos zu leben.
- Ich blicke auf das, was ich nicht habe und nicht versehentlich auf das, was ich habe. Beispielsweise kann ich nach Erreichung meines Wunsches mir einen Urlaub zu ermöglichen mir gleich bewusst machen, dass es noch unerfüllte Wünsche gibt. Dies ist nach meiner Erfahrung die sicherste Methode das Glück nicht zu finden.
Dabei geht es keineswegs darum sich seine Wünsche nicht zu erfüllen, sondern das eigene Glücksgefühl jetzt nicht abhängig von der Situation zu machen.
Ich begleite nicht nur meine Klienten durch dies Art von Veränderungsprozessen, sondern in erster Linie natürlich mich selbst. Daher weiß ich, wie schwer der Schritt eines Perspektivenwechsels sich anfühlen kann. Ich weiß aber auch wie schön das Leben sein kann, wenn man das Glück im jetzt sucht und daher auch findet.
Samstag, 5. September 2009
Freitag, 4. September 2009
Ursache und / oder Wirkung
Zum einen bei Gefühlen. Habe ich ein komisches Gefühl, das etwas schief geht weil ich es vorausschauend erahne oder geht es schief, weil ich das negative Gefühl habe.
Ebensoo bei Ereignissen. Ganz extrem zeigt sich dies in meinem Leben bei Partnerschaften. Es gibt einen Teil in mir, der der Überzeugung ist, dass es in einer Partnerschaft auch um Auseinandersetzung und Wachstum geht und es weinge Gründe für eine Trennung gibt. Ein Grund für eine Trennung ist Untreue. Und so ist es für mich wenig verwunderlich, dass dies auch typischwerweise der Trennungsgrund in meinen Beziehungen war. Die Frage, die sich für mich stellt ist: Gehe ich aufgrund der Untreue oder erschaffe ich mir diese um gehen zu können.
Dies ist mir besonders stark in der letzten Beziehung aufgefallen. Es handelt sich um einen Mann, den ich sehr liebe und es gibt viele besonders schöne und passende Aspekte zwischen uns. Dies war auch der Grund, warum ich mich auf einen Neubeginn eingelassen hatte. Gleich zu Beginn erzählte er, dass er sich in den letzten Beziehungen den Frauen angeasst habe und dass es jetzt für ihn an der Zeit ist sich abzugrenzen und sich auf sich zu fokussieren. Natürlich kann ich das verstehen und respektieren. Dennoch ist es nicht das, was ich mir für meine Partnerschaft wünsche. Ich wünsche mir jemand, der das hinter sich hat und für den Freiheit und Freiraum selbstverständlich sind und daher auch nicht dafür kämpfen oder dafür einstehen muss. Da gab es jedoch meine Gedanken wie "was erwartest du eigentlich", "du kannst nicht alles haben" usw, die mich abgehalten haben die Beziehung gleich wieder zu beenden. Und so kam für uns Beide ganz überraschend das Thema Treue ins Spiel, was eine Trennung nach sich zog. Ist nund die Treue die Ursache der Trennung oder hatte ich mich getrennt und die Treue war die Wirkung?
Mittwoch, 26. August 2009
Dienstag, 28. Juli 2009
Fallbeispiel – Thema Aggression und Autoaggression
Das folgende Fallbeispiel von Herrn Konrad basiert auf einem realen Fall aus meiner Praxis, der Name ist frei erfunden.
Telefonisches Vorgespräch
Anlass: Depressionen, Aggressionen, Autoaggressionen.
Herr Konrad ist seit 2 Jahren wegen Depressionen in einer Gesprächstherapie, die in 6 Wochen abgeschlossen sein wird. Die Therapie gestaltete sich folgendermaßen: Herr Konrad erzählte wie es ihm ging und was in der Vorwoche passiert ist. Seiner Meinung nach seien die Depressionen besser geworden – Aggressionen und Autoaggressionen sind unverändert. Aus diesem Grund will er mit mir als Coach zu den Themen Aggression und Autoaggression arbeiten. Wir vereinbaren einen Termin.
Erstgespräche
Herr Konrad wiederholte, was er bereits im telefonischen Vorgespräch erzählte und betonte, dass diese Situation für ihn sehr qualvoll sei, da er oft impulsiv und aggressiv reagiere und keine Handlungsalternative hat. Aus seiner Angst vor Ablehnung vermeidet er neue Beziehungen, da er glaubt, dass niemand mit seiner Aggressionen umgehen kann. Ich schlage Herrn Konrad vor, dass wir uns zunächst einmal pro Woche und später alle zwei Wochen treffen.
Herr Konrad lehnt seine Aggressionen und ähnlichen Gefühle wie Wut inzwischen in so starker Form ab, dass er zeitweise davon bestimmt wird und nicht mehr offen für etwas anderes ist. Die Ablehnung der Aggression führt zur Autoaggression. D.h. wenn Herr Konrad sich aggressiv verhält, treten Schuldgefühle auf, die zu autoaggressiven Handlungen führen. Herr Konrad hat einerseits ein aufbrausendes Temperament, was sich auch hin und wieder in den Sitzungen zeigt. Andererseits reicht meistens bereits eine mitfühlende Frage oder ein mitfühlender Kommentar, dass er wieder ruhig und gelassen ist. Außerdem hat Herr Konrad ein großes Bedürfnis zu verstehen – dies zeigt sich deutlich in seinen Fragen, die er sich und mir stellt. In den weiteren Gesprächen erzählte Herr Konrad, dass das Büro indem er arbeite von einem anderen übernommen wurde. Der neue Geschäftsführer sei der Auffassung, dass jemand in seiner Position jederzeit, d.h. auch abends und an Wochenenden, für Firmenaufgaben zur Verfügung stehen müsse, was ihn richtig wütend mache. Allerdings habe er Angst vor Entlassung,
Ziel
Als Coach verstehe ich meine Arbeit nicht als wegmachen von Gefühlen eher als Reduzierung und als Umgang mit Gefühlen.
Vorgehensweise
Ø Durch Fragen erarbeiteten wir als Ziel unserer Arbeit nicht das Wegmachen der aggressiven Gefühle, sondern eine Reduzierung und einen guten Umgang damit. Außerdem eine deutliche Reduzierung der Autoaggressionen.
Ø Wir arbeiten Konzepte aus, die ihm helfen
o generell ruhiger zu sein lassen und
o In stressigen Situationen gelassener zu sein
Ø Wir arbeiten daran, die Vorteile seiner Aggressionen zu erkennen, wodurch
o mehr Selbstakzeptanz entsteht und
o der anstrengende Kampf aufhört, seine unerwünschten Gefühle verdrängen zu müssen.
Ø Da sich Herr Konrad im Laufe der Sitzungen als sehr reflektionsfähig herausstellt und gleichzeitig ein großes Bedürfnis hat zu verstehen, integriere ich nach und nach den Blick auf die Vergangenheit als einen Teil der Ursache für seine Situation. Um dann eigenverantwortlich den Fokus auf die Lösungen zu richten.
Methoden
- Im Laufe der Sitzungen und ergänzend durch „Hausaufgaben“ entsteht eine Liste von Möglichkeiten, die Herrn Konrad in eine friedliche Stimmung bringen.
a) kompensatorische Aktivitäten, die präventiv wirken:
- körperliche Aktivitäten, wie Laufen und Boxen
- Hobbys, wie Gitarre spielen und Musik hören
b) „Notfall-Aktivitäten“ abhängig vom Umfeld, wie beispielsweise
- Atemübungen
- Verbalisieren der Wut
c) Es entsteht eine Liste anhand der Herr Konrad präventiv erkennt, dass sich Aggressionen anbahnen. Dies ermöglicht ihm, vor Auftreten der intensiven Gefühle gegensteuern zu können.
- Parallel arbeiten wir an der Selbstakzeptanz – insbesondere an der Akzeptanz von Gefühlen wie Wut und Aggression. Wir erarbeiten eine Liste von Vorteilen, die diese Gefühle mit sich bringen (z.B. was wäre, wenn es diese Gefühle nicht gäbe). Es stellt sich beispielsweise heraus, dass Herr Konrad keine Grenzen setzen kann und die aggressive Reaktion als eine Art Grenzsetzung dient. Diese Liste bringt Herrn Konrad in Frieden mit diesen Gefühlen.
- Das Herstellen von Zusammenhängen aus der Kindheit und generell der Vergangenheit und der Gegenwart erleichtert Herrn Konrad sehr. Es unterstützt das Verständnis und Mitgefühl für sich selbst und fördert die Selbstakzeptanz.
Resultate
Herr Konrad ist nach eigenem Empfinden wesentlich gelassener geworden und kommt inzwischen immer seltener in Situationen, in denen er aggressiv reagiert. Selbst wenn er aggressiv reagiert, bleiben im Regelfall die bisherigen Schuldgefühle weg, sodass es dann zu keinen autoaggressiven Handlungen kommt. Im Job setzt er inzwischen Grenzen, besonders bei Arbeitszeiten und anderen Anforderungen, die für ihn nicht akzeptabel sind. Auch innerhalb von persönlichen Beziehungen gelingt es ihm immer häufiger, Grenzen zu setzen und seine Interessen zu vertreten.
Herr Konrad berichtet weiter, dass er sich durch diese Veränderungen wieder mehr für Beziehungen öffnet – auch für Beziehungen zu Frauen. Außerdem hat er weniger Angst und mehr Freude und Selbstbewusstsein im Leben.
Ich nehme aus meiner Sicht ähnliche Veränderungen bei Herrn Konrad wahr.
Anschließende Vorgehensweise
Herr Konrad ist von den Ergebnissen und Möglichkeiten meiner Arbeit überzeugt und möchte an folgenden Themen weiterarbeiten: Job und Jobwechsel, was vor allem folgende Punkte beinhaltet:
Ø :Lernen noch mehr zu sich und seinen Interessen zu stehen in seinem jetzigen Job – trotz Angst vor Konsequenzen / Entlassung
Ø Seine Angst vor einer Führungsposition zu verlieren
Ø Parallel weiter sein Selbstbewusstsein zu stärken und seine Reflektionsfähigkeit
Freitag, 10. Juli 2009
Familienaufstellungen und Systemaufstellungen
Freitag, 26. Juni 2009
Coelho - wer will diesen Schein?
Er hielt einen 20-Dollar-Schein hoch und fragte: " Wer will diesen 20-Dollar-Schein?"
Einige Hände erhoben sich, doch der Seminarleiter meinte: " Bevor ich ihn verschenke, muss ich noch einiges tun". Er zerknüllte ihn zu einer kleinen Kugel und fragte wieder: "Wer will diesen Schein?". Die Hände blieben weiterhin in der Luft. "Und wenn ich nun das damit mache?"
Und er warf den Schein gegen Wand, liess ihn zu Boden fallen, trampelte darauf herum und hielt ihn dann wieder hoch. Die Hände blieben weiterhin erhoben. "Sie sollten dies niemals wieder vergessen", meinete der Seminarleiter. "Was immer ich auch mit dem Schein angestelle, er bleibt eine 20-Dollar-Note. Auch wir werden in unserem Leben kleingemacht, getreten, misshandelt, beschimpft. Dennoch sind wir immer gleichviel wert."
Dienstag, 16. Juni 2009
Eigene Erfahrung - auch in Aufstellungen
Ich kann in einem Buch lesen oder in einem Seminar hören wie wichtig es ist, eigene Gefühle anzunehmen und welche Auswirkungen es haben kann, wenn wir ein Gefühl ablehnen. Dies ist dann ein Wissen. Es ist dennoch etwas anderes, wenn wir es bewusst erfahren und fühlen. In Aufstellungen gibt es immer Mal wieder eine Situation, in der es um die Annahme eines Gefühls geht und ich kann unmittelbar sehen, welche Veränderungen durch eine Annahme möglich sind. Als Repräsentant, der in der Rolle ist das Gefühl anzunehmen kann es am eigenen Leib fühlen wie sich das Befinden ändert.
Hierzu noch ein Zitat von Osho:
Selbst die Wahrheit wird zur Lüge, wenn sie dein Sein durch die falsche Tür betritt. Wahrheit muss immer durch die Vordertür kommen, durch die Augen. Wahrheit ist etwas selbst Geschautes. Man muss sie mit eigenen Augen sehen.
Montag, 15. Juni 2009
Zitat - Autor unbekannt
für einen Pessimisten ist eine Aufgabe ein Problem.
Sonntag, 14. Juni 2009
Veränderungen im Leben
Ich kann den Regen sehen und jammern, dass die Sonne fehlt und
- ich kann mich an dem Regenbogen erfreuen oder an den Geräuschen des Regens oder darüber, dass die Erde Wsser bekommt oder...
"Ändern wir die Haltung zu den Umständen,
Wenn wir einmal nicht imstande sind unsere Sichtweise zu ändern, so hilft oft ein Blick von Außen - beispielsweise von einem Coach oder durch Methoden wie systemische Aufstellungen - um die Hintergründe zu erkennen und aufzulösen, was blokiert.
Freitag, 12. Juni 2009
kostenlose Beratung - Coaching
Wie funktioniert das?
Sie stellen mir Ihre Frage per mail an mail@heikebehr.de und ich veröffentliche Ihre Frage anonym mit meiner Antwort auf meinem Blog. D.h. Sie können meine Antwort ein paar Tage später nachlesen. Wenn Sie wünschen kann ich Ihnen die Antwort parallel auch per Mail senden.
Warum biete ich das an?
Abgesehen davon, dass ich meine Arbeit liebe, möchte ich sie publik machen und das kann ich am Besten, wenn ich sie veröffentliche. Dazu brauche ich natürlich reale Fragen.
Und nun?
Bei Interesse einfach eine Frage senden oder erst einmal die ersten Antworten auf dem Blog nachlesen.
Dienstag, 9. Juni 2009
Termine Aufstellungen und Seminare
Für kleine und große Gruppen können individuelle Termine vereinbart werden - bitte nachfragen.
Samstag, 30. Mai 2009
Wir bestimmen unser Schicksal - Zitat Talmud
Achte auf Deine Gedanken
denn sie werden Worte.
Achte auf Deine Worte
denn sie werden Handlungen.
Achte auf Deine Handlungen
denn sie werden Gewohnheiten.
Achte auf Deine Gewohnheiten
denn sie werden dein Charakter.
Achte auf Deinen Charakter
denn er wird dein Schicksal.
Freitag, 29. Mai 2009
Spiritualität und Bewusstsein - eine wirkliche Veränderung?
Wie alles im Leben hat auch diese Art von Veränderung aus meiner Sicht viele Facetten. Neben vielen Veränderungen gibt es dennoch einen Aspekt, der mir immer wieder auffällt: Ich nehme mich mit. So wie Ich mich mitnehme, wenn ich den Freund wechsele oder den Job oder mein Äußeres - so nehme ich mich auch mit, wenn ich mein Leben insofern verändere, dass ich mich mit Spiritualität und Bewusstsein befasse. bzw. Spiritualität und Bewusstsein ein Teil meines Lebens wird.
So ist mir bereits vor vielen Jahren aufgefallen, dass ich früher hohe Ansprüche an mich im Job hatte und später beim bewusst werden und Erkennen von Hintergründen.
Früher habe ich vieles über mich ergehen lassen, weil ich nicht gelernt hatte meine Grenzen zu ziehen und später tat ich das Gleiche, weil ich eigenverantwortlich handeln wollte. Ich lebte also weiterhin die Einseitigkeit der Auseinandersetzung, dh. nur mit mir, statt mich mit dem anderen auseinanderzusetzen.
Früher habe ich viel geträumt und mich oft der Realität entzogen - später wusste ich durch diverse Bücher, dass ich nur zu bestellen brauche und schon bekomme ich, was ich will. Irgendwann verstand ich, dass ich meiner Traumwelt nur ein neues Gesicht gab.
Mein Resümee: Trotz aller Erkenntnisse wirkt manchmal Unbewusstes, sodass wir einer alten Struktur nur ein neues Outfit geben, statt es zu verändern.
Donnerstag, 28. Mai 2009
Intensivseminar in Berlin - neuer Termin
für alle, die in ihrem Leben etwas ändern wollen.
Teilnehmer: 6-8 Teilnehmer
Termin:
Freitag, den 17. Juli von 13:30 – 19 Uhr
Samstag, den 18. Juli von 10 – 17 Uhr
Sonntag, den 19. Juli von 10 – 16 Uhr
Mit Heike Behr und Michelle Amecke
Mittwoch, 20. Mai 2009
zuhören und mitfühlen
Aus meiner Erfahrung ist es die Hilflosigkeit, die die meisten nicht ertragen und die Konfrontation mit eigenen (unterdrückten) Gefühlen.
Sonntag, 17. Mai 2009
Wahrheit ist subjektiv
Genauso ist unsere Wahrnehmung der Gegenwart geprägt von unserer Vergangenheit. Und das ist in dem Moment unsere Wahrheit. Ist uns bewusst, dass wir jeweils mit der Brille unserer Vergangenheit sehen, können wir die Wahrnehmung ändern - und damit unsere Wahrheit und Realität.
Dies ist ein wesentlicher Bestandteil bei einem Coaching und ebenso bei systemischen Aufstellungen und natürlich auch bei anderen Methoden.
Montag, 11. Mai 2009
Sonntag, 10. Mai 2009
Zeitmanagement - die Säge schärfen (Autor unbekannt)
Ein Spaziergänger beobachtet einen Waldarbeiter schon eine Weile bei dessen schweißtreibender Arbeit. „Wenn der so weiter macht, wird es den ganzen Nachmittag dauern, bis er mit dieser stumpfen Säge den Stamm durchtrennt hat,“ denkt er sich. Als der fleißige Mann mit der Säge eine Pause macht, sich den Schweiß aus dem Gesicht wischt und zur Wasserflasche greift, spricht der Spaziergänger ihn an: „Was machen Sie da?“ - „Ich säge den Stamm, durch.“ - „Aber ihre Säge ist völlig stumpf!“ - „Ja es ist wirklich sehr mühsam, es wird noch Stunden dauern.“ Der Spaziergänger nimmt all seinen Mut zusammen: „Mit einer scharfen Säge wären Sie sicher viel schneller fertig. Warum schärfen Sie ihre Säge nicht?“ - „Dafür habe ich keine Zeit!“
Samstag, 9. Mai 2009
Wie funktioniert Telefon-Coaching?
Das Coaching am Telefon funktioniert genauso wie in einem Praxisraum. Der Unterschied ist nur, dass man sich nicht sieht und das hat - wie alles im Leben – Vor- und Nachteile. Der Nachteil ist man könnte nicht Vorort eingreifen. Daher wäre ein Telefon-Coaching mit einem labilen Menschen eher ungeeignet. Einer der Vorteile ist, dass viele Klienten sich freier fühlen und weniger genieren heikle Themen anzusprechen – das Telefonat baut also eine Hemmschwelle ab. Ein weiterer und nicht zu unterschätzender Vorteil ist die eingesparte Zeit – der Klient spart sich oft 2 Stunden Fahrt.
Donnerstag, 7. Mai 2009
Familien- und System- Aufstellungen in Berlin
Aufstellungen für mehr Lebensfreude, kreative Problemlösungen und neue Perspektiven. Diese Arbeit bietet Raum für alle Anliegen und speziell für Themen wie
- Liebevolle Beziehungen (zu sich selbst, zum Partner, zum Kind, …)
- Zufriedenheit / Freude
- Erfolg / finanzielle Fülle
- Gesundheit
- Wunschfigur
und damit verbundenen Verstrickungen zu erkennen. So bekommen wir eine Möglichkeit Lösungen zu finden.
Allgemeine Informationen zu Systemaufstellungen und Coaching finden Sie auch unter www.heikebehr.de.
Mittwoch, 6. Mai 2009
Wenn wir alle Seiten von uns liebevoll annehmen...
Z.B. fühlen sich viele Menschen nicht wohl mit ihrem Gewicht. Manche haben ohne
ersichtlichen Anlass mehr Appetit, andere nehmen zu, obwohl sie nicht mehr essen
als vorher. Warum wir auch immer zunehmen oder nicht abnehmen, es gibt einen guten Grund für unser Gewicht. Unser Speck kann ein Schutzpanzer sein, an dem wir unbewusst festhalten. Oder wir halten an einem inneren Muster fest, was sich im Äußeren durch das Gewicht bemerkbar macht.
Der erste und wichtigste Schritt ist, dass wir die Gründe für unsere Probleme entdecken – und damit den Nutzen erkennen, den wir daraus ziehen. Wenn wir das verstehen,
können wir es annehmen und integrieren. So kommen wir in Fluss mit dem, was ist – und bereits die Erkenntnis der Ursache bringt Veränderung.
Dienstag, 5. Mai 2009
Ein Märchen von Heike Behr
Es war einmal ein Mädchen, das ging jeden Tag im Wald spazieren. Sie erfreute sich an den Blumen, den Bäumen und den Tieren, die sie sah und war sehr glücklich. Eines Tages traf sie einen Mann und sie erkannte nicht, dass er ein Räuber war. So vertraute sie ihm und folgte ihm zu der Blumenwiese, wo er sie hinführen wollte. Als sie weit genug im Wald waren raubte er sie aus. Dabei stürzte sie und verletzte sich so sehr, dass die Wunden sehr tief waren. Die Narben, die daraus entstanden, waren ebenfalls sehr tief.
Ab da an verabscheute sie Waldspaziergänge, Blumenwiesen und Männer. Sie blickte nur noch aus der Ferne auf den Wald und war sehr unglücklich. Eines Tages war das alles ganz normal – sie erinnerte sich nicht mehr und ging inzwischen wieder in Wälder. Doch das alles machte sie nicht mehr glücklich – weder der Wald, noch Blumenwiesen oder Beziehungen.
Da traf das Mädchen, die inzwischen Erwachsen war, eine alte weise Frau. Die alte Frau sah, dass sie oft sehr traurig ist und lud sie zu sich ein. Dort half sie ihr aus der Jacke, unter der die Narben sichtbar wurden. Als die alte Frau fragte, woher die Narben stammen, erinnerte sie sich an den Raub. Die Frau sprach eine ganze Weile mit ihr und nach und nach erinnerte sie sich auch daran, dass sie immer sehr glücklich war im Wald. Die Erinnerung an dieses Gefühl erfüllte ihr Herz und dieses Gefühl kam nun immer häufiger und immer intensiver zurück in ihr Leben. Bald darauf traf sie einen liebevollen Mann, den sie liebte und der sie liebte. Und da ihr Herz wieder ganz offen war, konnte sie seine Liebe dankbar annehmen. Auch wusste sie, dass er ihre Narben niemals absichtlich verletzte.
Montag, 4. Mai 2009
Sonntag, 3. Mai 2009
Der Weg der Freude - Teil 3
Ich habe mich bereits als Kind gefragt, was der Sinn meines Lebens ist. Wie man sich vorstellen kann, hat sich die Antwort darauf im Laufe meines Lebens immer wieder verändert. Es gab eine Zeit, da dachte ich, ich möchte in meinem Leben einen guten Job in dem ich viel Geld verdiene, eine schöne Wohnung, eine Beziehung, Gesundheit,... Als ich es erreicht hatte, war ich entäuscht. Ich fand nicht, was ich gesucht hatte - ohne zu wissen was ich eigentlich suche. In späteren inneren Auseinandersetzungen mit dieser Zeit habe ich entdeckt, dass ich fast beleidigt war - ich hatte alles gegeben (schwieriges Studium zu Ende gebracht, 60 Std. die Woche gearbeitet, ..), aber nicht bekommen, was ich mir gewünscht hatte. Dann kam in unterschiedlichen Lebenssituationen immer wieder die Frage für mich auf - warum tue ich das, was ich gerade tue. Und ich musste mir immer wieder eingestehen, dass ich mir etwas davon erhoffe - Glück, Sicherheit, Freude,... Irgendwann legte sich bei mir ein Schalter um und ich erkannte, dass ein Weg für mich nur Sinn macht, wenn der Weg selbst bereits Sinn für mich macht und nicht erst die Erreichung des Endziels. Die einfachste Art dies zu schaffen ist bei jedem Schritt, den ich gehe etwas zu entdecken, was mir dabei Freude macht - dann hat es sich sozusagen bereits gelohnt. Um dies immer mehr in mein Leben zu integrieren habe ich in vielen Bereichen meines Lebens die Haltung verändert und damit auch das Ganze. Beispielsweise kann ich ein Zimmer aufräumen oder eine Wohnung putzen, weil es sein muss oder ich kann es für mich tun um mir meine Umgebung schön zu gestalten. Die erste Variante werde ich als Pflicht empfinden, die ich normalerweise lustlos verrichte. Die zweite Variante wird mir Freude bereiten, weil ich mir etwas Gutes tue und es mir schön mache. Das extremste Beispiel ist für mich nach wie vor das Zähne putzen. Als Kind in der Grundschule fand ich es anstrengend Zähne zu putzen und ich hatte überhaupt keine Lust dazu. Für mich war es besonders abends eine Qual, die ich erfüllen musste. Heute ist es das Gegenteil Ich finde Zähne putzen als Tätigkeit nach wie vor nicht besonders interessant, aber ich geniesse das Resultat und daher kann ich es heute mit Freude tun. So gibt es zahllose Beispiele und es kann ein Abenteuer sein, sich das Leben neu zu gestalten und den Weg der Freude zu gehen.
Samstag, 2. Mai 2009
Eine kleine Seele spricht mit Gott - Neale Donald Walsh
Doch bald genügte es der kleinen Seele nicht mehr, zu wissen, wer sie war. Sie wurde unruhig, ganz tief drinnen, und wollte nun sein, wer sie war. So ging sie wieder zu Gott. Es ist übrigens keine schlechte Idee, sich an Gott zu wenden, wenn man das sein möchte, was man eigentlich ist.
Sie sagte: "Hallo Gott! Nun, da ich weiß, wer ich bin, könnte ich es nicht auch sein?" Und Gott antwortete der kleinen Seele: "Du meinst, dass du sein willst, was du schon längst bist?" "Also", sprach die kleine Seele, "es ist schon ein Unterschied, ob ich nur weiß, wer ich bin, oder ob ich es auch wirklich bin. Ich möchte fühlen, wie es ist, das Licht zu sein!" "Aber du bist doch das Licht", wiederholte Gott, und er lächelte wieder. Doch die kleine Seele jammerte: "Ja, aber ich möchte doch wissen, wie es sich anfühlt, das Licht zu sein!" Gott schmunzelte: "Nun, das hätte ich mir denken können. Du warst schon immer recht abenteuerlustig. Es gibt da nur eine Sache ...", und Gottes Gesicht wurde ernst. "Was denn?" fragte die kleine Seele. "Nun. Es gibt nichts anderes als Licht. Weißt du, ich habe nichts anderes erschaffen als das, was du bist. Und deshalb wird es nicht so einfach für dich, zu werden, wer du bist. Denn es gibt nichts, das nicht so ist wie du." "Wie?" fragte die kleine Seele und war ziemlich verwirrt. "Stell es dir so vor", begann Gott, "du bist wie der Schein einer Kerze in der Sonne. Das ist auch richtig so. Und neben dir gibt es noch viele Millionen Kerzen, die gemeinsam die Sonne bilden. Doch die Sonne wäre nicht die Sonne, wenn du fehlen würdest. Schon mit einer Kerze weniger wäre die Sonne nicht mehr die Sonne, denn sie könnte nicht mehr ganz so hell strahlen. Die große Frage ist also: Wie kannst du herausfinden, dass du Licht bist, wenn du überall von Licht umgeben bist?"
Da sagte die kleine Seele frech: "Du bist doch Gott! Überlege dir halt etwas!" "Du hast recht!" sagte Gott und lächelte wieder. "Und mir ist auch schon etwas eingefallen. Da du Licht bist und dich nicht erkennen kannst, wenn du nur von Licht umgeben bist, werden wir dich einfach mit Dunkelheit umhüllen."
"Was ist den Dunkelheit?" fragte die kleine Seele. Gott antwortete: "Die Dunkelheit ist das, was du nicht bist." "Werde ich Angst davor haben?" rief die kleine Seele. "Nur, wenn du Angst haben willst", antwortete Gott. "Es gibt überhaupt nichts, wovor du dich fürchten müsstest, es sei denn, du willst dich fürchten. Weißt du, die ganze Angst denken wir uns nur selbst aus." "Oh!", die kleine Seele nickte verständig und fühlte sich gleich wieder besser.
Dann erklärte Gott, dass oft erst das Gegenteil von dem erscheinen müsse, was man erfahren wolle. "Das ist ein großes Geschenk", sagte Gott, "denn ohne das Gegenteil könntest du nie erfahren, wie etwas wirklich ist. Du würdest Wärme nicht ohne Kälte erkennen, oben nicht ohne unten, schnell nicht ohne langsam. Du könntest rechts nicht ohne links erkennen, hier nicht ohne dort und jetzt nicht ohne später. Und wenn du von Dunkelheit umgeben bist", schloss Gott ab, "dann balle nicht deine Faust, und erhebe nicht deine Stimme, um die Dunkelheit zu verwünschen. Sei lieber ein Licht in der Dunkelheit, statt dich über sie zu ärgern. Dann wirst du wirklich wissen, wer du bist, und alle anderen werden es auch wissen. Lass dein Licht scheinen, damit die anderen sehen können, dass du etwas Besonderes bist." "Meinst du wirklich, es ist in Ordnung, wenn die anderen sehen können, dass ich etwas Besonderes bin?" "Natürlich!" Gott lächelte. "Es ist sogar sehr in Ordnung. Doch denke immer daran: etwas Besonderes zu sein heißt nicht, 'besser' zu sein. Jeder ist etwas Besonderes, jeder auf seine Weise. Doch die meisten haben das vergessen. Erst wenn sie merken, dass es für dich in Ordnung ist, etwas Besonderes zu sein, werden sie begreifen, dass es auch für sie in Ordnung ist." "Hey!" rief die kleine Seele und tanzte, hüpfte und lachte voller Freude. "Ich kann also so besonders sein, wie ich will!" "Ja, und du kannst auch sofort damit anfangen", sagte Gott, und tanzte, hüpfte und lachte mit der kleinen Seele. "Wie möchtest du denn besonders gerne sein?" "Was meinst du mit wie?" fragte die kleine Seele. "Das verstehe ich nicht...!" "Nun, das Licht zu sein bedeutet, etwas Besonderes zu sein. Und das kann sehr viel bedeuten. Es ist etwas Besonderes, freundlich zu sein. Es ist etwas Besonderes, sanft zu sein. Es ist etwas Besonderes, schöpferisch zu sein. Es ist etwas Besonderes, geduldig zu sein. Fallen dir noch andere Dinge ein, mit denen man etwas Besonderes sein kann?"
Die kleine Seele saß einen Moment lang ganz still da. Dann rief sie: "Ja, ich weiß eine ganze Menge anderer Dinge, mit denen man etwas Besonderes sein kann! Es ist etwas Besonderes hilfreich zu sein. Es ist etwas Besonderes, rücksichtsvoll zu sein, und es ist etwas Besonderes, miteinander zu teilen!" "Ja", stimmte Gott zu, "und all das kannst du jederzeit auf einmal sein - oder auch nur ein Teil davon. Dies ist die wahre Bedeutung davon, Licht zu sein."
"Ich weis, was ich sein will! Ich weiß, was ich sein will!" rief die kleine Seele ganz aufgeregt Ich möchte der Teil des Besonderen sein, den man .Vergebung' nennt. Ist zu vergeben nicht etwas Besonderes?" "Oh ja!" versicherte Gott der kleinen Seele. "Dies ist etwas ganz Besonderes!" "In Ordnung!" sagte die kleine Seele. Das ist es, was ich sein will. Ich möchte Vergebung sein. Ich möchte mich selbst als genau das erfahren." "Gut", sagte Gott, "doch da gibt es noch eine Sache, die du wissen solltest." Die kleine Seele wurde langsam etwas ungeduldig. Immer schien es irgendwelche Schwierigkeiten zu geben. "Was denn noch?" stöhnte sie.
"Es gibt keinen, dem du vergeben müsstest." "Keinen?" Die kleine Seele konnte kaum glauben, was Gott da sagte. "Keinen!" wiederholte Gott. "Alles, was ich erschaffen habe, ist vollkommen. Es gibt in meiner ganzen Schöpfung keine einzige Seele, die weniger vollkommen wäre als du. Schau dich doch mal um."
Da sah die kleine Seele, dass viele andere Seelen sich um sie herum versammelt hatten. Sie waren von überall her aus dem Himmelreich gekommen. Es hatte sich nämlich herumgesprochen, dass die kleine Seele eine ganz besondere Unterhaltung mit Gott führte, und jede Seele wollte hören, worüber die beiden sprachen. Als die kleine Seele die unzähligen anderen Seelen betrachtete, musste sie zugeben, dass Gott Recht hatte. Keine von ihnen war weniger schön, weniger strahlend oder weniger vollkommen als sie selbst. Die anderen Seelen waren so wundervoll, ihr Licht strahlte so hell, dass die kleine Seele kaum hinsehen konnte.
"Wem willst du nun vergeben?" fragte Gott. "Au weia, das wird aber wenig Spaß machen!" brummte die kleine Seele vor sich hin. "Ich möchte mich selbst als jemand erfahren, der vergibt. Ich hätte so gerne gewusst, wie man sich mit diesem Teil des Besonderen fühlt." Und so lernte die kleine Seele, wie es sich anfühlt, traurig zu sein.
Doch da trat eine freundliche Seele aus der großen Menge hervor. Sie sagte: "Sei nicht traurig, kleine Seele, ich will dir helfen." "Wirklich?" rief die kleine Seele. "Doch was kannst du für mich tun?" "Ich kann dir jemand bringen, dem du vergeben kannst!" "Oh wirklich?" "Ja, ganz bestimmt", kicherte die freundliche Seele. "Ich kann in dein nächstes Erdenleben kommen und dir etwas antun, damit du mir vergeben kannst." "Aber warum willst du das für mich tun?" fragte die kleine Seele. "Du bist doch ein vollkommenes Wesen! Deine Schwingungen sind so hoch, und dein Licht leuchtet so hell, dass ich dich kaum anschauen kann! Was bringt dich bloß dazu, deine Schwingungen so zu verringern, dass dein Licht dunkel und dicht wird? Du bist so licht, dass du auf den Sternen tanzen und in Gedankenschnelle durch das Himmelreich sausen kannst. Warum solltest du dich so schwer machen, um mir in meinem nächsten Leben etwas Böses antun zu können?"
"Ganz einfach!" sagte die freundliche Seele. "Weil ich dich lieb habe!"
Diese Antwort überraschte die kleine Seele. "Du brauchst nicht erstaunt zu sein", sagte die freundliche Seele. "Du hast dasselbe auch für mich getan. Weißt du es nicht mehr? Wir haben schon so oft miteinander getanzt. Ja, du und ich! Wir haben durch Äonen und alle Zeitalter hindurch und an vielen Orten miteinander gespielt. Du hast es nur vergessen. Wir beide sind schon alles gewesen. Wir waren schon oben und waren unten, wir waren schon rechts und waren links. Wir waren hier und waren dort, wir waren im Jetzt und waren im Später. Wir waren schon Mann und waren Frau, wir waren gut und waren schlecht - beide waren wir schon das Opfer, und beide waren wir der Schurke. So kommen wir immer wieder zusammen und helfen uns immer wieder, das auszudrücken, was wir wirklich sind. Und deshalb", erklärte die freundliche Seele weiter, "werde ich in dein nächstes Erdenleben kommen und der Bösewicht sein. Ich werde dir etwas Schreckliches antun, und dann kannst du dich als jemand erfahren, der vergibt."
"Aber was wirst du tun?" fragte die kleine Seele, nun doch etwas beunruhigt. "Was wird denn so schrecklich sein?" "Oh", sagte die freundliche Seele mit einem Lächeln, "uns wird schon was einfallen!" Dann wurde die freundliche Seele sehr ernst und sagte mit leiser Stimme: "Weißt du, mit einer Sache hast du vollkommen recht gehabt." "Mit was denn", wollte die kleine Seele wissen. "Ich muss meine Schwingung sehr weit herunterfahren und sehr schwer werden, um diese schreckliche Sache tun zu können. Ich muss so tun, als ob ich jemand wäre, der ich gar nicht bin. Und dafür muss ich dich um einen Gefallen bitten." "Du kannst dir wünschen, was du willst!" rief die kleine Seele, sprang umher und sang: "Hurra, ich werde vergeben können! Ich werde vergeben können!" Da bemerkte die kleine Seele, dass die freundliche Seele sehr still geworden war. "Was ist? Was kann ich für dich tun?" fragte die kleine Seele. "Du bist wirklich ein Engel, wenn du diese schreckliche Sache für mich tun willst!" Da unterbrach Gott die Unterhaltung der beiden Seelen: "Natürlich ist diese freundliche Seele ein Engel! Jedes Wesen ist ein Engel! Denke immer daran: Ich habe dir immer nur Engel geschickt!"
Die kleine Seele wollte doch so gern den Wunsch der freundlichen Seele erfüllen und fragte nochmals: "Sag schon was kann ich für dich tun?" Die freundliche Seele antwortete: "In dem Moment, in dem wir aufeinander treffen und ich dir das Schreckliche antue - in jenem Moment, in dem ich das Schlimmste tue, was du dir vorstellen kannst-, also in diesem Moment..." "Ja?" sagte die kleine Seele, ja...?" Die freundliche Seele wurde noch stiller. "...denke daran, wer ich wirklich bin!" "Oh, das werde ich bestimmt!" rief die kleine Seele. "Das verspreche ich dir! Ich werde mich immer so an dich erinnern, wie ich dich jetzt hier sehe!" "Gut!" sagte die freundliche Seele. "Weißt du, ich werde mich so verstellen müssen, dass ich mich selbst vergessen werde. Und wenn du dich nicht erinnerst, wie ich wirklich bin, dann werde ich mich selbst für eine sehr lange Zeit auch nicht daran erinnern können. Wenn ich vergesse, wer ich bin, dann kann es passieren, dass auch du vergisst, wer du bist. Und dann sind wir beide verloren. Dann brauchen wir eine weitere Seele, die in unser Leben kommt und uns daran erinnert, wer wir wirklich sind." Doch die kleine Seele versprach noch einmal: "Nein, wir werden nicht vergessen, wer wir sind! Ich werde mich an dich erinnern! Und ich werde dir sehr dankbar dafür sein, dass du mir dieses große Geschenk machst - das Geschenk, dass ich erfahren darf, wer ich wirklich bin."
Und so schlossen die beiden Seelen ihre Vereinbarung. Die kleine Seele begab sich in ein neues Erdenleben. Sie war ganz begeistert, dass sie das Licht war, das so besonders ist, und sie war so aufgeregt, dass sie jener Teil des Besonderen sein durfte, der "Vergebung" heißt. Sie wartete begierig darauf, sich selbst als Vergebung erfahren zu können und der anderen Seele dafür danken zu dürfen, dass sie diese Erfahrung möglich gemacht hat. Und in jedem Augenblick dieses neuen Erdenlebens, wann immer eine neue Seele auftauchte, ob sie nun Freude oder Traurigkeit brachte - natürlich besonders wenn sie Traurigkeit brachte -, fiel der kleinen Seele ein, was Gott ihr einst mit auf den Weg gegeben hatte:
"Denke stets daran", hatte Gott mit einem Lächeln gesagt, "ich habe dir immer nur Engel geschickt!"
Freitag, 1. Mai 2009
Der Weg der Freude - Teil 2
- Wir leben im Jetzt statt in der Zukunft
- Unser Glück ist unabhängig von der Erreichung der Ziele
- Unsere Freude kann täglich sein statt in einzelnen Momenten der Zielerreichung
- Unser Leben ist unabhängig von der Erfüllung unserer Erwartungen