Montag, 25. Januar 2010

echte Freiheit beinhaltet auch Abhängigkeit

Freiheit ist ein Wert von vielen Menschen. Und doch versteht jeder etwas anderes darunter. So habe auch ich in meinem Leben immer Freiheit als wesentlichen Wert für mich angesehen - die Vorstellung, was Freiheit für mich bedeutet, hat sich jedoch immer wieder geändert.
So gab es eine Zeit in jungen Jahren in der ich geglaubt habe, man müsse für seine Freiheit kämpfen müsse. Heute bin ich davon überzeugt, dass man Freiheit hat, man muss sie nur leben. Wogegen sollte man da noch kämpfen? Außerdem gab es eine Zeit in der ich glaubte, dass Abhängigkeit das Gegenteil von Freiheit bedeutet. Heute glaube ich, dass Abhängigkeit ein Teil der Freiheit ist. Wenn ich ein Gefühl der Abhängigkeit ausschließen will, bin ich nicht mehr frei alles zu tun. Wenn ich einen Mannschaftssport betreibe, bin ich von den Mitspielern natürlich abhängig. Ich bin beispielsweise abhängig von meinem Badmintonpartner bei einem Doppel. Wenn ich diese Abhängigkeit nicht wollte, wäre ich nicht frei für einen Mannschaftssport und natürliches für vieles mehr.
Wirklich frei bin ich, wenn ich mich auch mit Abhängigkeit frei fühle.

Dienstag, 19. Januar 2010

Die große Liebe finden - Teil 2

Wie ich bereits in Teil 1 geschrieben habe, kenne ich vor allem Frauen, die entweder DIE große Liebe nicht gefunden haben oder sie gefunden haben und nicht leben konnten, weil...
Da gibt es unterschiedliche Aspekte. Entweder waren sie bereits verheiratet und wollten die Familie nicht verlassen oder der Angebetete hatte etwas, womit sie nicht leben konnten. Warum auch immer - das Wesentliche für mich ist, dass ich kaum jemanden kenne, der sagt ich habe MEINE Liebe gefunden und lebe glücklich mit ihm / íhr.

Woran liegt das? Ich glaube unter anderem daran, dass wir Angst haben uns einzulassen. Wir würden mit der Realität konfrontriert - mit unseren Ängsten, Sehnsüchten,... Es ist einfacher in Träumen zu schwelgen - da gibt es keine Ängste verlassen zu werden, nicht genug geliebt zu werden, nicht richtig zu sein, nicht schön genug zu sein,... Es sing immer genau die Menschen, die uns am nächsten stehen, die uns auch am meisten berühren. Mit angenehmen Gefühlen ebenso wie mit unangenehmen.
Ich glaube, dass in diesen Fällen manchmal der Satz hilft "wo die größte Angst ist, ist auch der Weg".

Für alle, die sich in dem wiederfinden und etwas ändern möchten, gilt - wie immer - der erste Schritt ist das Erkennen, dass es ist, wie es ist. Der zweite, es zu akzeptieren, dass es ist, wie es ist und der dritte zu entscheiden einen Weg zu finden es zu verändern.

Und natürlich ist auch für diese Veränderung Coaching und psychologische Beratung sowie Aufstellungen und Seminare sehr hilfreich. Auch hilfreich um die Veränderungen schneller und leichter zu gestalten.

Viel Freude allen, die diesen Weg gehen. Ich begleite Sie gern.

Sonntag, 17. Januar 2010

Die große Liebe finden - Teil 1

Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, wie das bei Männern bzw. bei Jungen ist, aber fast alle Mädchen träumen von DER großen Liebe. So als gäbe es nur die eine Richtige. Mir scheint es, als würde dieser Traum auch im Erwachsenenalter versteckt und manchmal sogar offensichtlich noch vorhanden sein.
Da sehe ich Frauen, die Single sind und von der großen Liebe träumen - der Mann, der ihr Leben verändert und das große Glück bringt. Dann sehe ich langjährig verheiratete Frauen, die teilweise resigniert wirken mit Sätzen wie "die Realität ist eben anders - damit muss man sich abfinden". Und es gibt natürlich unendlich viele Facetten mehr. Doch irgendwo versteckt haben diesen Traum viele Frauen, wenn ein Teil von Ihnen auch resignierend aufgegeben haben.
Wie viel Frauen kennen Sie, bei denen das so ist? Und wie viele Frauen kennen Sie, die von sich sagen, dass sie diese Liebe gefunden haben? Auffallenderweise kenne ich vor allem Frauen, die DIE große Liebe gefunden haben, aber sie nicht leben konnten, weil....

... mehr dann die Tage in Teil 2

Donnerstag, 7. Januar 2010

Königin oder Bettlerin bzw. König oder Bettler

Königin oder Bettlerin bzw. König oder Bettler
oder wie ich mein Glück finde

Wieso fühlen wir uns manchmal kraftvoll und stark wie ein König bzw. eine Königin und manchmal als Bettler bzw. Bettlerin? Was tun wir, dass das passiert? Ich möchte etwas und bekomme es nicht und fühle mich machtlos. Besonders in Beziehungen zu nahe stehenden Menschen wie dem Partner, dem Kind oder auch zu einem Kollegen mit dem ich eng zusammen arbeite.

Es ist vor allem die Haltung von uns selbst. Wenn wir glauben, dass unser Glück von anderen Menschen abhängt, sind wir von dem Handeln dieser Menschen abhängig und fühlen uns natürlich machtlos, wenn der andere gegen unsere Bedürfnisse handelt. Dann fangen wir an am anderen rumzunörgeln oder auch mit weisen und klugen Worten auf ihn einzureden, dass er sich ändern müsse. Je länger wir dieses Spiel spielen, desto mehr jammern wir (innerlich oder auch äußerlich) und desto mehr fühlen wir uns als Bettler bzw. Bettlerin.
Erst mit dem tiefen Wissen, dass unser Glück nur von uns abhängt, fühlen wir uns machtvoll wie ein König bzw. eine Königin. Wir gestalten unser Leben selbst, statt es von den Umständen oder anderen Menschen gestalten zu lassen.

Ich begleite Sie gern, dass auch Sie Ihren König bzw. Ihre Königin in sich wieder finden - durch Einzelsitzungen und Aufstellungsseminare. Weitere Informationen unter www.heikebehr.de.

Freitag, 1. Januar 2010

ein gutes neues Jahr

Ich wünsche allen Lesern ein glückliches neues Jahr mit vielen schönen Überraschungen und Freude an dem, was Ihnen begegnet.

Von Herzen alles Gute
Heike Behr