Donnerstag, 30. April 2009

Wozu kann man Coaching nutzen?

Das (Einzel-) Coaching bietet dem Coachee/ Klienten die Möglichkeit der Erkenntnis über die eigene Person und Klarheit über die Situation und dadurch die Möglichkeit zur Veränderung. Dies führt auch zu mehr Bewusstsein und persönlichem Wachstum.


Typische Anlässe für Coaching:

• Unzufriedenheit – beispielsweise
- mit einer Situationen (beruflich oder privat),
- mit einer Person (z.B. Partner(in)),
- mit sich selbst.
• Angst – beispielsweise
- vor finanziellem Ruin,
- vor einer Kündigung/Trennung,
- vor Veränderung.
• Unklare Ziele

Mittwoch, 29. April 2009

Intensivseminar

Zur Erinnerung - noch zwei Plätze frei:

1. bis 3. Mai findet ein Intensivseminar statt - für alle, die in ihrem Leben etwas ändern wollen. Eine Kombination aus Aufstellungen, Einzel- und Gruppencoaching, Massagen, Erkennen von Ursache und Wirkung im Leben und Phantasiereisen.

Mehr Informationen im Post vom 17. April und gern auch telefonisch (030 30839490).

Dienstag, 28. April 2009

Zitat - Khalil Gibran

Und glaube nicht, du kannst den Lauf der Liebe lenken,
denn die Liebe, wenn sie dich für würdig hält, lenkt deinen Lauf.

Der Weg der Freude - Teil 1

Freude ist die beste Motivation. Dazu fällt mir sofort ein Zitat von Antoine de Saint-Exupéry ein:

Wenn du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.

Dies gilt natürlich auch für uns selbst. Wie oft versuchen wir etwas zu tun, was uns keine Freude macht und wundern uns, wenn wir es dann abbrechen. Oft genug verurteilen wir uns dann auch noch, dass wir nicht durch gehalten haben. Typische Beispiele sind Sport und Abnehmen. Bevor wir uns zu etwas zwingen weil wir glauben, dass es gut für uns ist (Sport ist gesund) oder weil wir ein Resultat wollen (ich wäre gern schlank), sollten wir einen Weg der Freude finden. Diesen Weg zu finden ist natürlich indivuduell - abhängig vom Menschen und vom Thema. Aber es gibt aus meiner Erfahrung einen Weg den wir finden können. Viel Spaß dabei ;-)

Montag, 27. April 2009

Die Energie folgt dem Gedanken

Dieses Prinzip hat viele Varianten. Die eine ist, dass wir unser Leben durch unsere Gedanken erzeugen und daher auch selbst unser Leben allein durch andere Gedanken verändern können.

Eine weitere Variante dieses "Prinzips" liegt darin, dass wir unsere Situation verändern können indem wir unseren Blickwinkel verändern. So können wir beispielsweise unseren Blick auf das richten, was wir haben statt auf das, was wir nicht haben. Eine weitere Möglichkeit ist unseren Blick auf das zu richten was wir möchten statt auf das, was wir nicht wollen. Und worauf wir unseren Blick wenden, verstätkz sich.

Sonntag, 26. April 2009

Zitat - Abraham Lincoln

If you do, what you always did,
you will get, what you always got.

Samstag, 25. April 2009

ein glückliches Leben - ein Weg dorthin

Wie in "ich bin richtig wie ich bin" beschrieben, ist es aus meiner Sicht ausreichend ja zu uns und jedem einzelnen Gefühl zu sagen. Ergänzen wir das mit einem ja zu dem, was uns im Leben begegnet, führen wir ein glückliches Leben. Aber wie schaffen wir das? In schwierigen Situationen empfiehlt sich Unterstützung. Aber einiges kann jeder, wenn er mag auch allein ausprobieren:
  • wenn du Probleme mit einem Gefühl eine Mitmenschen hast, nimm dir ein bisschen Ruhe und sage "dieses Gefühl gehört auch zu mir - auch wenn ich es bisher abgelehnt habe. Ja, es gehört zu mir".
  • Falls dies nicht möglich ist, finde heraus, was für ein Nutzen dieses Gefühl hat. Z.B.: Wut kann auch Lebensenergie und Kraft bedeuten. Wenn du den Nutzen gefunden hast, wiederhole die erste "Übung"
  • wenn du Probleme mit einem Ereignis hast, finde auch hier den Nutzen. Welchen Vorteil bringt es dir. Natürlich bleiben die Negativaspekte bestehen. Es geht nicht um verschönern, sondern um Ergänzung.
Anmerkung: Die negativen Aspekte im Leben erkennen wir meist sehr schnell. Oft sehen wir nicht mehr die positiven. Heilung heißt ganz werden. Und genauso werden wir ganz - wir ergänzen die Negativseite durch das Positive, dass nach meiner Überzeugung in allem steckt.

Freitag, 24. April 2009

Ich bin richtig wie ich bin

In meinem Weltbild haben wir alle Gefühle in uns - einige bewusst und einige unbewusst; einige mehr und andere weniger. Aber jedes Gefühl gehört letzten Endes zu uns. Falls wir bisher keinen Bezug zu einem Gefühl haben, heißt das für mich nur, dass es einen Moment in der Vergangenheit / Kindheit gab, wo wir dieses Gefühl verdrängt, verschoben oder abgespalten haben. Im Normalfall tun dies Kinder aus Schutz. Sie haben Angst falsch zu sein und vor allem nicht mehr geliebt zu werden. Manchmal ist es auch aus Angst vor Folgen wie Strafe und Konsequenzen. Gewissermaßen ist dies eine gute Taktik und hilfreich für die Kinder. Da die Gefühle in dem Fall aber unbewusst sind, zeigen sie sich oft auf subtile Weise und stehen uns als Erwachsene für ein glückliches und erfolgreiches Leben im Weg. Bewusstwerdung und Annahme heben diese Verstrickung auf. Im Grunde reicht es nach meiner Erfahrung sich innerlich zu sagen "ja, auch du Gefühle gehörst zu mir und das ist ok so". Allgemein bedeutet das "ich bin richtig wie ich bin und alle Gefühle dürfen sein". Durch meine Arbeit als Coach und Leiterin von systemischen Aufstellungen begleite ich Menschen beim Erkennen und beim Annehmen. Da die Ablehnung oft sehr groß ist, braucht es Unterstützung damit Annahme möglich ist.

Mittwoch, 22. April 2009

Alles hat seine Zeit - Zitat Bibel

Alles hat seine Zeit

Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde:

geboren werden hat seine Zeit, sterben hat seine Zeit;

pflanzen hat seine Zeit, ausreißen, was gepflanzt ist, hat seine Zeit;

töten hat seine Zeit, heilen hat seine Zeit;

abbrechen hat seine Zeit, bauen hat seine Zeit;

weinen hat seine Zeit, lachen hat seine Zeit;

klagen hat seine Zeit, tanzen hat seine Zeit;

Steine wegwerfen hat seine Zeit, Steine sammeln hat seine Zeit;

herzen hat seine Zeit, aufhören zu herzen hat seine Zeit;

suchen hat seine Zeit, verlieren hat seine Zeit;

behalten hat seine Zeit, wegwerfen hat seine Zeit;

zerreißen hat seine Zeit, zunähen hat seine Zeit;

schweigen hat seine Zeit, reden hat seine Zeit;

lieben hat seine Zeit, hassen hat seine Zeit;

Streit hat seine Zeit, Friede hat seine Zeit.

Man mühe sich ab, wie man will, so hat man keinen Gewinn davon.

Prediger Kapitel 3

Dienstag, 21. April 2009

Unbewusste Motive, die uns vom Geld abhalten

Die Menschen, die sich mehr Geld wünschen als sie im Moment haben, sind sich im Allgemeinen auch sicher, dass sie hundertprozentig mehr Geld wollen. Durch meine Arbeit als Leiterin von sytemischen Aufstellungen habe ich auch Aufstellungen geleitet in denen es beim Klienten darum ging zu erkennen, was ihn eventuell abhält reich zu sein. Einige der Ergebnisse möchte ich mit meinen Lesern teilen. Die Gründe, die für das Geld sprachen erwähne ich nicht, da diese selten unbewusst sind und dem Leser bekannt. Die Dinge, die gegen das Geld oder Reichtum sprechen sind in der Regel unbewusst und daher nicht für die Betroffenen sichtbar - sie liegen sozusagen für Diejenigen nicht erkennbar im Dunkeln. Hier also ein paar Beispiele aus meiner Erfahrung:
  • Eine Klientin war der Überzeugung, dass Geld schmutzig ist und dass reiche Menschen Betrüger und Bösewichter sind. Wäre sie also zu dem Geld gekommen, dass sie sich einerseits gewünscht hat, wäre sie aber automatisch eine Betrügerin und Bösewicht gewesen - das wollte sie nicht.
  • Ein Klient war es Leid nicht seiner selbst wegen geliebt zu werden und der Geldmangel gab ihm die Möglichkeit die Frauen zu testen, ob sie ihn wirklich seiner selbst wegen lieben.
  • Eine Klientin hatte sich in ihrem Leben oft aufgeopfert. Unter anderem fühlte sie sich verantwortlich ihre Eltern und ihre Geschwister finanziell zu unterstützen. Dafür machte sie sogar Schulden. Erst als sie gar kein Geld mehr hatte hörten die Forderungen der Familie auf. In der Arbeit wurde ersichtlich, dass sie bei der Vorstellung viel Geld zu haben, Kopfschmerzen bekam. Sie ertrug die Vorstellung nicht, dass wieder alle Last auf ihren Schultern lag.

Eine Auflösung der Bilder und Glaubenssätze öffnen die Menschen für die Möglichkeit reich zu werden oder einfach mehr Geld zu haben.

Montag, 20. April 2009

Die Energie folgt dem Gedanken

Dieses Prinzip hat viele Varianten. Die eine ist, dass wir unser Leben durch unsere Gedanken erzeugen und daher auch selbst unser Leben allein durch andere Gedanken verändern können.

Eine weitere Variante dieses "Prinzips" liegt darin, dass wir unsere Situation verändern können indem wir unseren Blickwinkel verändern. So können wir beispielsweise unseren Blick auf das richten, was wir haben statt auf das, was wir nicht haben. Eine weitere Möglichkeit ist unseren Blick auf das zu richten was wir möchten statt auf das, was wir nicht wollen. Und worauf wir unseren Blick wenden, verstätkz sich.

Sonntag, 19. April 2009

Stufen der Bewusstwerdung / des Bewusstseins

Nach meiner Erfahrung gibt es im Prozess der Bewusstwerdung ein paar Stufen, die uns schwieriger erscheinen als andere.

Die erste Stufe ist für mich die erste Erkenntnis, dass etwas ist wie es ist. So kann ich beispielsweise regelmäßig in meinen Haaren spielen und erkenne es erst als ein Freund mich darauf aufmerksam macht. Oder ich habe Angst vor Bindung oder Abhängigkeit in einer Beziehung und merke es erst nachdem ich das erste Mal mit einem Partner zusammen lebe. Diese erste Stufe erleben wir oft als intensiv und aufwühlend.

Nachdem wir - symbolisch gesprochen - die Tür das erste Prozent geöffnet haben, arbeitet die Erkenntnis in uns weiter und die Tür geht im Laufe der Zeit Stück für Stück weiter auf. Diese Phase erleben wir meist als sanft bis wir an der Schwelle der 50% stehen. Ich vergeliche dies gern mit einer Aktienmehrheit. Bei 50% ist die Schwelle. Bei 49% haben wir zwar viel zu sagen, aber wir bestimmen nicht selbst, was passiert. Bei 51% haben wir dann die Aktienmehrheit. Wir sind unabhängig vom Rest - die ausschlaggebende Stimme haben wir selbst. Diese Stufe erleben wir oft als anstrengend während dessen und befreiend sobald sie abgeschlossen ist.

Die Zeit nach dem Sprung in die Mehrheit ist ähnlich sanft wie die Zeit zwischen dem ersten Schritt und dem Sprung über die 50%. Anders wird es erst bei den letzten 3%. Das ist eine Zeit in der wir es fast geschafft haben aber uns das Leben zeigt, dass es doch nur fast ist und ein Rest bleibt der auch aufgelöst werden will. Manchmal habe ich das Gefühl das Leben präsentiert uns die letzten drei Prozent mit einem Vergrößerungsspiegel damit wir es sehen können. Dieser letzte Schritt läßt uns oft verzweifeln. Es fühlt sich so an als hätten wir nichts gelernt, als würden wir wieder am Anfang stehen. Und das läßt verzweifeln, wenn man berücksichtigt, dass man kurz vorher noch das Gefühl hatte, dass alles klar sei. Mir persönlich hilft in dieser Situation die Erinnerung an bereits durchlaufene Prozesse und die Erfahrung, dass dieses Gefühl der Verzweifelung bis hin zur Hoffnungslosigkeit nichts mit der Realität zu tun hat - nur ein Gefühl ist, was sich in dieser Phase einstellt.

Wenn dann der letzte Schritt erfolgt ist, erinnern wir uns nach einer Weile oft genug nicht einmal mehr daran, dass wir einmal diesen Weg gegangen sind. Wir haben die Erkenntnis in unser Leben integriert.

Samstag, 18. April 2009

Zitat – T.S. Eliot

Am Ende unserer Suche werden wir wieder da stehen, wo wir anfingen,
und wir werden den Ort zum ersten Mal sehen.

Freitag, 17. April 2009

Intensivseminar im Mai

Dieses Seminar ist interessant und empfehlenswert für alle, die in ihrem Leben etwas ändern wollen - daher auch in diesem Blog erwähnt.


Thema:

SIE wollen in Ihrem Leben etwas verändern und wissen nicht „wie“ oder vielleicht auch nicht

genau „was“.Vielleicht wollen Sie einen neuen Job, Veränderung in der Beziehung,

Gesundheit, mehr Lebensfreude, weniger Stress oder…

WIR unterstützen Sie, sich ein genaueres Bild von dem Gewünschten zu machen, zu erkennen, was Sie bisher davon abgehalten hat und begleiten Sie auf den ersten Schritten zum Ziel. D.h. wir bringen gemeinsam den Stein ins Rollen, der dann seinen Weg zu Ihrem Ziel nimmt.


Methoden:

Heike Behr und Michelle Amecke arbeiten mit Ihnen auf körperlicher und geistig-seelischer/emotionaler Ebene.

Das beinhaltet: Einzelgespräche/Coaching, Aufstellungen, Massagen, Erkennen von Ursache und Wirkung und Phantasiereisen. Die Kursleiterinnen arbeiten seit Jahren Hand in Hand, so dass die Methoden aufeinander abgestimmt sind und die Themen/Fragen des Teilnehmers individuell aufgegriffen, von unterschiedlichen Seiten beleuchtet und so auf allen Ebenen gelöst werden können.


Teilnehmer:

5-8 Teilnehmer


Wann:

Freitag, 1. Mai bis Sonntag, 3. Mai 2009

Fr. – Sa. 10:00 bis 17:00 Uhr; So. 10:00 bis 16:00 Uhr

(1 Std. Mittagspause)


Wo:

Berlin-Schöneberg; Hauptstraße 15 (Nähe Akazienstraße)


Kosten:

320,- inkl. Wasser und Tee


Kursleiterinnen

Heike Behr

Coaching und Beratung
und systemische Aufstellungen
Mobil 0175 54 619 54 * Tel. 030 30839490
Fax 030 484989658
mail@heikebehr.de * www.heikebehr.de

Michelle Amecke

ABTAUCHEN & WOHLFÜHLEN

Massage, Entspannung, Bewusstsein

www.abtauchen-wohlfuehlen.de

fon: 0163.614 7595 - 0231.488 23 25

michelle@abtauchen-wohlfuehlen.de

Donnerstag, 16. April 2009

Mein Modell von Ursache und Wirkung im Leben

Wenn wir etwas erleben, was uns nicht gefällt, neigen wir dazu es wegmachen zu wollen. Das macht Sinn und es gelingt auch häufig. Was ist aber mit den Erlebnissen, die wir aus unterschiedlichen Gründen nicht verändern können? An dieser Stelle greift nach meinem Verständnis mein "Modell" von Ursache und Wirkung im Leben:

Bereits als Kinder lernen wir was gut und was schlecht, was lieb und was böse ist - bzw. wie die Bezugspersonen darüber denken. Da wir besonders als Kinder starke Sehnsucht nach Liebe und Anerkennung haben, lernen wir uns so anzupassen, dass wir bekommen, was wir brauchen. Wenn unsere Bezugsperson beispielsweise auf unser wütendes Verhalten mit Ablehnung oder sogar Bestrafung reagiert, werden wir unser Verhalten und darüber hinaus auch das Gefühl Wut an sich als schlecht interpretieren. Die meisten lernen nicht das Gefühl von dem Verhalten zu unterscheiden und Kanäle zu finden, wo die Wut ihren Platz haben kann und ausagiert werden kann- zum Beispiel beim Sport. Daher fangen wir an unsere Wut zu unterdrücken. Das Wort heil heißt ganz. D.h. wenn wir etwas unterdrücken, sind wir nicht mehr ganz und daher auch nicht heil. Heilung passiert nach meinem Modell dadurch, dass das, was wir unterdrücken, wieder zu uns zurück kommmt. Dies geschieht auf unterschiedliche Art und Weise. Es kann sein, dass etwas passiert, was uns wütend macht - dadurch sind wir wieder in Kontakt mit dem Gefühl der Wut. Oder wir werden mit jemanden konfrontiert, der seine Wut zeigt - auch dadurch werden wir mit der Wut konfrontiert. Wenn also - auf welche Art auch immer - die Wut wieder zu uns kommt und uns so wieder ganz macht, versuchen wir sie loszuwerden. Das ist eine Art Hamsterrad, was sich endlos drehen kann. Dies gilt natürlich nicht nur für das Gefühl Wut, sondern für alles, was wir verdrängen oder ablehnen. Der Schlüssel meiner Methode liegt darin zuerst zu erkennen, was wir verdrängen, ablehnen,.... Indem wir aufhören es abzulehnen und stattdessen es liebevoll annehmen, geschieht Heilung.

Mittwoch, 15. April 2009

Was kann man Aufstellen?

Eine gescheite Frage, die mir meine Kollegin Michelle Amecke aus Dortmund stellte. Und hier meine Antwort:

Die systemische Aufstellung betrachtet Systeme im Allgemeinen. Dazu gehört natürlich auch das Familiensystem. Darüber hinaus kann alles aufgestellt werden, was in Beziehung ist. Dazu gehören unter anderem:

  • Beziehungen zu Menschen (Partner, Chef, Nachbar, Freundin,…),

o Dies macht Sinn bei Konflikten mit bestimmten Personen um die Hintergründe zu erkennen und gute Lösungen zu finden

  • die Beziehung zu Gefühlen (Wut, Aggressivität, Neid, Freude, …)

o dies ist hilfreich, wenn wir keinen oder wenig Kontakt zu bestimmten Gefühlen haben oder Gefühle zu intensiv sind.

  • Beziehung zum Körper (Wunschfigur, Krankheit,..)

o bei körperlichen Krankheiten lässt sich der psychosomatische Anteil erkennen und klären. Ist die Krankheit rein psychosomatisch, kann auch eine komplette Auflösung des Problems eintreten. Das ersetzt natürlich nicht den Besuch bei einem Arzt, der den körperlichen Befund stellt.

o Bei psychischen Krankheiten kann der Teil betrachtet werden, der eine Ursache in der Kindheit / Vergangenheit hat. Sind die Ursachen anderer Art (z.B. organisch oder genetisch) muss natürlich ein Psychiater besucht werden.

  • die Beziehung zu Erfolg, einem glücklichen Leben, Geld,…

o immer dann, wenn ich zu wenig oder zu viel von etwas habe

Dienstag, 14. April 2009

Ein Weg der Veränderung

Jedes Teil hat ein Gegenteil – dies ist eines der hermetischen Gesetze. Nach meiner Erfahrung beinhaltet Veränderung, dass wir uns vom Ausgangspunkt ins Gegenteil verändern bis wir in die Mitte finden. Dabei ist der Ausschlag des Pendels in die eine Richtung genauso groß, wie er in der ursprünglichen Richtung war. D.h. war der Ursprung extrem, so wird es erfahrungsgemäß auch im ersten Schritt der Veränderung extrem im Gegenteil sein. So wird jemand der extrem viel gegessen hat nun fast nichts mehr essen. In dieser Phase gibt es eine Art Paradoxem. Man tut genau das, was man ablehnt. Beispielweise wird jemand, der nicht mehr bewertet zwischendurch das Bewerten bewerten. Ein weiteres Beispiel: Einige, die Dogmen ablehnen, tun das so perfekt, dass es ebenfalls zu einem Dogma wird. Oder jemand dessen Leben von Träumen und Wünschen bestimmt war wünscht sich nun die Wunschlosigkeit.

Und dann ist es im Allgemeinen eine Frage der Zeit, bis jeder seine Mitte findet.


Ein Weg der Veränderung an meinem erlebten Beispiel in punkto „Werte“. Ich habe bedingt durch meine Kindheit geglaubt, dass ich genau weiß, was richtig und was falsch ist. Natürlich nicht nur für mich, sondern gleich für die Allgemeinheit ;-) Es hat einige Jahre gedauert, aber irgendwann konnte auch ich die Anmaßung darin sehen und erkennen, dass jeder seine Wahrheit hat. Die Veränderung beinhaltete gleich zwei Dinge: Zum einen, dass ich ins Gegenteil ging, d.h. ich sah alles als individuell an und bewertete (fast) nichts mehr – außer paradoxerweise das Bewerten selbst.

Montag, 13. April 2009

Der Sprung in der Schüssel - alles Schlechte hat was Gutes

Es war einmal eine alte chinesische Frau, die zwei große Schüsseln
hatte, die von den Enden einer Stange hingen, die sie über ihren Schultern trug.
Eine der Schüsseln hatte einen Sprung, während die andere heil war und stets eine volle Portion Wasser fasste. Am Ende der Wanderung vom Fluss zum Haus der alten Frau war die Schüssel mit dem Sprung jedoch immer nur noch halb voll.
Zwei Jahre lang geschah dies täglich: die alte Frau brachte immer anderthalb Schüsseln Wasser mit nach Hause. Die makellose war natürlich sehr stolz auf ihre Leistung, aber die arme Schüssel mit dem Sprung schämte sich wegen ihres Makels und war betrübt, dass sie nur die Hälfte dessen verrichten konnte, wofür sie gemacht wurde.
Nach 2 Jahren, die ihr wie ein endloses Versagen vorkam, sagte die Schüssel zu der alten Frau: „ich schäme mich so wegen meines Sprungs, aus dem auf dem ganzen Weg zu deinem Haus immer Wasser lauft.“
Die alte Frau lächelte. „ist dir aufgefallen, dass auf deiner Seite des Weges Blumen blühen, aber auf der anderen Seite der anderen Schüssel nicht?“ ich habe auf deiner Seite des Pfades Blumensamen gesät, weil ich mir deines Fehlers bewusst war. Nun gießt du sie jeden Tag, wenn wir nach Hause laufen. Zwei Jahre lang konnte ich diese wunderschönen Blumen pflücken und den Tisch damit schmücken. Wenn du nicht genauso wärst, wie du bist, würde diese Schönheit nicht existieren und unser Haus beehren.“
Jeder von uns hat seine ganz eigenen Macken und Fehler, aber es sind die Macken und Sprünge, die unser Leben so interessant und lohnenswert machen. Man sollte jede Person einfach nehmen, wie sie ist und das Gute in ihr sehen.

Autor unbekannt

Sonntag, 12. April 2009

Wahrheit ist eine eigene Erfahrung

Wenn ich etwas sehe oder auf andere Art erkenne, ist es für mich eine Wahrheit – ich habe sie erfahren. Wenn ich davon berichte, ist es für die, die es hören etwas, was sie nicht wissen können und somit nicht ihre Wahrheit. Wenn wir also Erkenntnisse lesen oder hören kann dies interessant und inspirierend sein, aber wir haben es nicht selbst erfahren.

In Aufstellungen stehen die Menschen repräsentativ für eine beteiligte Person. Er erfährt wie es sich anfühlt, wenn er die Verantwortung für sich selbst übernimmt oder wie es sich anfühlt wenn er Unterdrücktes ausspricht oder wie es sich in einer Position anfühlt, den er bisher vielleicht abgelehnt hat. Dies ist eine Erkenntnis, die dann zu seiner Wahrheit gehört – er hat sie selbst erfahren.

Samstag, 11. April 2009

Zitat - Heike Behr

Ändern wir die Haltung zu den Umständen,
so ändern wir die Umstände selbst.

Freitag, 10. April 2009

Wozu Bewusstseinsarbeit?

Wollen wir Aspekte in unserem Leben ändern, so gibt es mehrere Wege dies zu tun.
Wollen wir beispielsweise eine (neue) Partnerschaft, so können wir auf Partys gehen, Anzeigen in der Zeitung und im Internet schalten und vieles mehr. Was aber, wenn wir trotz aller Bemühungen keinen Partner finden? Dann macht es Sinn durch Coaching, Systemaufstellungen oder Seminare die Ursachen zu erkennen. Es kann sein, dass ich unbewusst Angst vor möglichen Verletzungen habe oder mich unbewusste Glaubenssätze davon abhalten. Was immer es ist, was zwischen mir und einer erfüllten Partnerschaft steht, kann in der Einzel- oder Gruppenarbeit erkannt werden und ebenso die Wege der Auflösung.

Dies gilt für alle anderen Aspekte im Leben ebenso:
Was steht zwischen mir und der Freude, dem Geld, der Gesundheit, dem Erfolg, meiner Wunschfigur, … ?

Donnerstag, 9. April 2009

Selbstliebe - Rede von Charlie Chaplin

SELBSTLIEBE

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden dass ich immer und bei jeder Gelegenheit zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin und dass alles was geschah richtig ist, von da an konnte ich ruhig sein. Heute weiß ich das nennt sich VERTRAUEN!

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben. Heute weiß ich das nennt man AUTHENTISCH-SEIN!

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden, wie sehr es jemanden beschämt, ihm meine Wünsche aufzuzwingen obwohl ich wusste dass weder die Zeit reif noch der Mensch dazu bereit war und auch wenn ich selbst dieser Mensch war. Heute weiß ich das nennt sich SELBSTACHTUNG!

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört mich nach einem anderen Leben zu sehnen und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war. Heute weiß ich das nennt man REIFE!

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört mich meiner freien Zeit zu berauben und ich habe aufgehört weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwickeln. Heute mache ich nur was mir Spaß und Freude bereitet, was ich liebe und was mein Herz zum lachen bringt auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo. Heute weiß ich das nennt man EHRLICHKEIT!

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich mich von allem befreit was nicht gesund für mich war, von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von Allem, das mich immer wieder hinunter zog, weg von mir selbst. Anfangs nannte ich das "GESUNDEN EGOISMUS", aber heute weiß ich das ist SELBSTLIEBE!

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, hörte ich auf, immer recht haben zu wollen, so habe ich mich weniger geirrt. Heute habe ich erkannt, das nennt man "EINFACH-SEIN"!

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich mich geweigert immer weiter in der Vergangenheit zu leben und mich um meine Zukunft zu sorgen, jetzt lebe ich nur mehr in diesem Augenblick wo ALLES stattfindet, so lebe ich jeden Tag und nenne es VOLLKOMMENHEIT!

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, da erkannte ich, dass mich mein Denken armselig und krank machen kann, als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte bekam mein Verstand einen wichtigen Partner, diese Verbindung nenne ich "HERZENSWEISHEIT"!

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen, Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen zu fürchten, denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander und es entstehen neue Welten. Heute weiß ich, DAS IST das LEBEN!