Sonntag, 15. August 2010

Ursache und Wirkung - wenn ..., dann ....

Viele von uns haben Sätze im Sinn, wie "wenn ich mehr Geld hätte, dann wäre ich glücklich" oder "wenn ich abnehme, dann finde ich den richtigen Partner" oder "wenn ich mehr Zeit hätte, dann würde ich mehr Sport machen". Diese Liste könnte ich endlos erweitern ;-)

Wenn wir ein paar Jahre älter geworden sind, können wir meist feststellen, dass wir viele dieser Sätze immernoch im Sinn haben - unverändert. Wer sich inspiriert fühlt einen neuen Weg zu probieren, kann folgendes versuchen:

* Schreiben Sie alle Sätze in der Form "wenn..., dann ..." auf, die Ihnen einfallen und gehen dann für jeden Satz einzeln folgendermaßen vor:
* Entkoppeln SIe Ihre Wünsche vom "wenn", indem Sie die Sätze umformulieren. So wird aus dem Satz "wenn ich mehr Geld hätte, dann wäre ich glücklich" der Satz "ich entscheide mich einen Weg zu finden, glücklich zu sein" und aus dem Satz "wenn ich abnehme, dann finde ich den richtigen Partner" wird der Satz "ich entscheide mich einen Weg zu finden, den für mich richtigen Partner zu finden". Sprechen SIe den neuen Satz laut aus und spüren, wie es sich anfühlt.

Dies ist der erste und auch wichtige Schritt für eine Veränderung.

Donnerstag, 12. August 2010

Aufstellungsabend in Berlin Schöneberg - Montag, 23. August 2010

Der nächste Aufstellungsabend findet am Montag, den 23. August in Berlin Schöneberg von 19:00 bis ca. 21:30 Uhr statt. Kosten betragen 90,- € mit eigener Aufstellung und 15,- € ohne eigene Aufstellung.

Weitere Informationen unter  www.heikebehr.de - Menuepunkt "Seminare" / "Allgemein" und dem Menuepunkt "Systemaufstellungen" oder gern auch telefonisch unter 030 30839490.
Anmeldungen bitte per Mail an mail@heikebehr.de oder telefonisch.

Mittwoch, 11. August 2010

Selbst Coaching von "Coaching und Beratung Heike Behr" in Berlin - Schritt 21


Schritt 21 – Dankbarkeit, Entscheidung und Loslassen
 
·        Dankbarkeit
Heute ist der letzte Tag des Programms. Ich blicke zurück auf die 20 Schritte und danke mir für alles, was ich getan habe. Ich danke innerlich auch allen, von denen Sie Unterstützung bekommen habe oder sage es den Menschen persönlich. Wichtig hierfür ist nur meine innere Einstellung der Dankbarkeit – unabhängig in welcher Art ich Danke.
 
·        Entscheidung
Ich sage laut: „Ich bin auf dem Weg mein Ziel …  zu erreichen und gehe weiterhin den Weg der Freude bis zum Endziel.“
 
·        Loslassen
Ein Ritual: Ich schreibe mein Endziel auf ein Blatt Papier. Dann Verbrenne ich das Blatt mit dem Satz „Ich lasse los und vertraue meiner Intuition, dass sie mich auf den für mich optimalen Weg zum Endziel führt“.
Alternativ zum Verbrennen kann ich das Blatt auch in der Natur vergraben.
 
 
Ende des 21 Schritte Programms

Dienstag, 10. August 2010

Selbst Coaching von "Coaching und Beratung Heike Behr" in Berlin - Schritt 20

Schritt 20 – mein Weg und die Authentizität
 
• meine Aktivitäten
Welche Aktivitäten habe ich für heute geplant? Ich stelle mir meinen Tag vor und überlege, wann und wie ich diese Aktivitäten sinnvoll in meinen Tag integriere.
 
Am Ende der geplanten Aktivitäten:
Was habe ich von meinem Weg erreicht; welchen Schritt bin ich gegangen?
Wenn ich ein oder mehr Aktivitäten nicht gemacht habe, übernehme ich diese für den nächsten Tag. Dann danke ich mir für das, was ich erreicht habe und danke innerlich für die Unterstützung, die ich bekommen habe. Dann ergänze ich mein Bild entsprechend.


• Die Authentizität

Authentisch sein – wozu?
Stellen wir uns vor, ein italienischer Koch eröffnet ein Restaurant mit italienischen Speisen. Er befürchtet, dass die Menschen lieber chinesisch essen und gibt seinem Restaurant deshalb einen chinesischen Namen und den Eingang gestaltet er ebenfalls chinesisch. Absurd, oder? Und wie geht es wohl den Gästen, die auf der Speisekarte italienisches Essen finden, statt dem erwarteten chinesischen? Und würde wohl jemand, der italienisches Essen will das Restaurant betreten?
So ähnlich handeln wir fast täglich. Durch Bewertungen von Gefühlen und Erlebnissen versuchen wir unserem Bild von richtig und gut gerecht zu werden statt uns selbst gerecht zu werden. Wir versuchen uns so zu zeigen wie wir glauben, dass es „gut“ ist und wundern uns, wenn wir Menschen begegnen, die uns dann so wollen, wie wir uns geben statt so wie wir sind.
Wir zeigen uns sozusagen chinesisch obwohl wir italienisch sind. Dann kommen Menschen zu uns, die chinesisch wollen und wir können dem nicht gerecht werden, Auf diese Weise wird dann auch noch unser Glaubenssatz bestärkt, dass alle chinesisch wollen.
Erst dann, wenn wir uns zeigen wie wir sind werden auch die Menschen kommen, die genau das wollen.
 
Übung: Ich sage laut „Ich bin wie ich bin und entscheide mich, mich anzunehmen wie ich bin. Außerdem entscheide ich mich, mich meinen Mitmenschen zu zeigen wie ich bin, damit die Menschen in meine Leben kommen, die zu mir passen“.

Montag, 9. August 2010

Selbst Coaching von "Coaching und Beratung Heike Behr" in Berlin - Schritt 19


Schritt 19 – mein Weg und mein Frieden mit meinen Eltern
 
·        meine Aktivitäten
Welche Aktivitäten habe ich für heute geplant? Ich stelle mir meinen Tag vor und überlege, wann und wie ich diese Aktivitäten sinnvoll in meinen Tag integriere.
 
Am Ende der geplanten Aktivitäten:
Was habe ich von meinem Weg erreicht; welchen Schritt bin ich gegangen?
Wenn ich ein oder mehr Aktivitäten nicht gemacht habe, übernehme ich diese für den nächsten Tag. Dann danke ich mir für das, was ich erreicht habe und danke innerlich für die Unterstützung, die ich bekommen habe. Dann ergänze ich mein Bild entsprechend.
 
Welche ein bis drei Aktivitäten plane ich für den morgigen Tag?
 
 
·        mein Frieden mit meinen Eltern
Wir sind „ein Produkt“ unserer Eltern. Lehnen wir etwas an unseren Eltern ab, so lehnen wir auch diese Aspekte von uns selbst ab.
 
Übung: Ich sage laut: „Meine Mutter ist wie sie ist und das ist natürlich in Ordnung. Auch sie ist von ihrer Vergangenheit geprägt. Auch wenn ich vielleicht mit manchen ihrer Eigenschaften schwer umgehen kann, schließe ich Frieden  mit dem wie sie ist und wie sie war.“
Das gleiche gilt für meinen Vater – auch hier sage ich laut: „Mein Vater ist wie er ist und das ist natürlich in Ordnung. Auch er ist von seiner Vergangenheit geprägt. Auch wenn ich vielleicht mit manchen seiner Eigenschaften schwer umgehen kann, schließe ich Frieden mit dem wie er ist und wie er war.“

Sonntag, 8. August 2010

Selbst Coaching von "Coaching und Beratung Heike Behr" in Berlin - Schritt 18

Schritt 18 – mein Weg und das Annehmen, was ist
 
• meine Aktivitäten
Welche Aktivitäten habe ich für heute geplant? Ich stelle mir meinen Tag vor und überlege, wann und wie ich diese Aktivitäten sinnvoll in meinen Tag integriere.
 
Am Ende der geplanten Aktivitäten:
Was habe ich von meinem Weg erreicht; welchen Schritt bin ich gegangen?
Wenn ich ein oder mehr Aktivitäten nicht gemacht habe, übernehme ich diese für den nächsten Tag. Dann danke ich mir für das, was ich erreicht habe und danke innerlich für die Unterstützung, die ich bekommen habe. Dann ergänze ich mein Bild entsprechend.

Welche ein bis drei Aktivitäten plane ich für den morgigen Tag?


• Das Annehmen, was ist
Hierbei geht es um die Annahme von sich selbst, seinen Mitmenschen und von Ereignissen. Annehmen, was ist bedeutet nicht, dass wir es toll finden, sondern dass wir es als Realität des Moments akzeptieren. Dadurch kommen wir in die eigene Kraft, die uns eine Veränderung erst erlaubt.

Übung:
Ich wähle drei Eigenschaften, die ich ablehne von unterschiedlichen Menschen aus meinem Umfeld und schreibe diese drei Eigenschaften auf. Anschließend mache ich die folgenden Aufgaben für jede Eigenschaft separat:

Bei Gefühlen und Eigenschaften sage ich laut „Das Gefühl/die Eigenschaft (hier fülle ich die gewählte Eigenschaft bzw. das gewählte Gefühl ein) gehört auch zu mir“.
Wenn ich diesen Satz klar aussprechen kann und sich der Satz für mich richtig anfühlt bin ich für diesen Aspekt fertig und mache ggf. mit dem nächsten Aspekt weiter.
Manchmal kommen aber auch Gedanken wie „aber nicht so stark wie bei der Person“ oder „bei mir ist es aber anders“. Dann sage ich laut „ja, bei mir ist es anders, aber dennoch gehört diese Eigenschaft … auch zu mir“.
Hin und wieder ist es so, dass wir diese Eigenschaft wirklich so gut unterdrücken, dass wir sie nicht ausleben. Dennoch gehört sie zu uns. In diesem Fall sage ich „auch wenn ich keinen Bezug zu … habe, weiß ein Teil von mir, dass … auch zu mir gehört“.
Wenn sich alle diese Sätze für mich falsch anfühlen, finde ich heraus, was für ein Nutzen dieses Gefühl für mich haben kann. Z.B.: Wut kann auch Lebensenergie und Kraft bedeuten. Wenn ich den Nutzen gefunden habe, wiederhole ich die erste "Übung".
 
Bei einem Problem mit einem Ereignis in meinem Leben, erlaube ich meiner Intuition zu erkennen wofür mir dieses Ereignis dienen könnte. Dann sage ich laut: „Abgesehen von den Negativaspekten dieses Ereignisses, gibt es auch einen Vorteil. Es dient mir ... (hier ergänze ich entsprechend)“.

Samstag, 7. August 2010

Selbst Coaching von "Coaching und Beratung Heike Behr" in Berlin - Schritt 17


Schritt 17 – mein Weg und meine Eigenverantwortung
  
·         meine Aktivitäten
Welche Aktivitäten habe ich für heute geplant? Ich stelle mir meinen Tag vor und überlege, wann und wie ich diese Aktivitäten sinnvoll in meinen Tag integriere.
 
Am Ende der geplanten Aktivitäten:
Was habe ich von meinem Weg erreicht; welchen Schritt bin ich gegangen?
Wenn ich ein oder mehr Aktivitäten nicht gemacht habe, übernehme ich diese für den nächsten Tag. Dann danke ich mir für das, was ich erreicht habe und danke innerlich für die Unterstützung, die ich bekommen habe. Dann ergänze ich mein Bild entsprechend.
 
Welche ein bis drei Aktivitäten plane ich für den morgigen Tag?
 

·         meine Eigenverantwortung
Wichtig in diesem Abschnitt ist das Mitgefühl mit uns selbst. Ohne Mitgefühl für uns selbst wird die Eigenverantwortung zur Anklage statt zu einem Element der Macht, die wir haben um etwas für uns zu verändern.

Dinge passieren im Leben. Manchmal haben wir darauf Einfluss und manchmal nicht. In jedem Fall haben wir Einfluss auf unsere Sichtweisen und Gefühle. Selbstverständlich ist es leichter Glück zu empfinden, wenn wir gesund und reich und … sind. Dennoch ist es von uns abhängig, ob wir glücklich sind oder nicht, auch wenn wir nicht reich, gesund,… sind.
 
Wenn es in meinem Leben einen Einbruch wie schwere Krankheit oder Verlust einer nahe stehenden Person gibt, beginnt zunächst eine Trauerphase, die wichtig ist. Diese Phase kann unterschiedlich lang sein. Ist sie abgeschlossen, kann ich in dem Schmerz verweilen oder die Richtung ändern. In den meisten Fällen ist das ein schwieriger Schritt. Dennoch kann nur ich ihn gehen und niemand anderes kann ihn für mich gehen. Es liegt in meiner Hand, d.h. in meiner Verantwortung. So kann ich entscheiden, ob ich es allein schaffe oder mir Unterstützung durch Freunde oder einen Experten hole - aber es ist und bleibt in meiner Hand. Die anderen können "nur" begleiten. Auf der einen Seite müssen wir es tun und auf der anderen Seite können wir es auch tun - wir sind frei. Das gleiche gilt bei einer schwierigen Kindheit oder einem traumatischen Erlebnis. Auch da lagen die Erlebnisse meist nicht in unseren Händen. Aber es liegt in unserer Hand, ob wir in unseren „negativen Gefühlen“ verbleiben oder ob wir und entscheiden Wege zu finden um trotz der Erlebnisse glücklich zu sein.
 
Übung: Suchen Sie sich ein Beispiel aus Ihrem Leben (Vergangenheit oder Gegenwart) mit dem Sie nicht im Frieden sind und sprechen Sie diese Tatsache laut aus. Beispielsweise „weil  mein Partner die Sachen überall Rumliegen lässt, fühle ich mich in unserer Wohnung unwohl und muss für ihn die Sachen wegräumen“ oder „weil mein Chef so unorganisiert ist muss ich Überstunden machen und bekomme Stress meine privaten Verpflichtungen einzuhalten“. Finden Sie Ihre Formulierung Ihre Ablehnung auszudrücken.
Im zweiten Schritt übernehmen Sie Ihren Teil der Verantwortung und fühlen, ob sich etwas verändert. Hierzu finden Sie eine Formulierung wie beispielsweise „ich ärgere mich über das Verhalten meines Partners, aber ich übernehme die Verantwortung für meinen Anteil an meinem Gefühl von Ärger“ oder „ich ärgere mich über das Verhalten meines Chefs und übernehme die Verantwortung einen Weg zu mehr Zufriedenheit zu finden“.
Finden Sie Formulierungen, die sich gut anfühlen,  wenn Sie sie aussprechen.

Freitag, 6. August 2010

Selbst Coaching von "Coaching und Beratung Heike Behr" in Berlin - Schritt 16

Schritt 16 – mein Weg und der Frieden mit meiner Vergangenheit
 
• meine Aktivitäten
Welche Aktivitäten habe ich für heute geplant? Ich stelle mir meinen Tag vor und überlege, wann und wie ich diese Aktivitäten sinnvoll in meinen Tag integriere.

Am Ende der geplanten Aktivitäten:
Was habe ich von meinem Weg erreicht; welchen Schritt bin ich gegangen?
Wenn ich ein oder mehr Aktivitäten nicht gemacht habe, übernehme ich diese für den nächsten Tag. Dann danke ich mir für das, was ich erreicht habe und danke innerlich für die Unterstützung, die ich bekommen habe. Dann ergänze ich mein Bild entsprechend.

Welche ein bis drei Aktivitäten plane ich für den morgigen Tag?


• der Friede mit meiner Vergangenheit
Wichtig in diesem Abschnitt ist das Mitgefühl mit uns selbst und mit unserem Umfeld. Ohne Mitgefühl für uns selbst bewerten wir die Vergangenheit. Solange wir die Vergangenheit bewerten beeinflusst diese Vergangenheit unser jetziges Leben und unsere Zukunft. Wenn wir mit der Vergangenheit im Frieden sind, sind wir frei für neue Erfahrungen.
Was immer uns passiert ist, es hat uns geprägt und zu dem Menschen gemacht, der wir heute sind. Und wie immer wir uns bewerten – eben den Menschen, der aus vergangenen Erlebnissen entstanden ist - es hat zwei Seiten. So wie in einem Ying / Yang Symbol das Schwarze einen weißen Punkt beinhaltet und das Weiße einen schwarzen Punkt, so hat alles mindestens zwei Seiten. Wenn wir es schaffen den Vorteil zu erkennen, der aus dem Erlebten entstanden ist oder zumindest den Gedanken erlauben, dass es einen Vorteil gegeben haben kann, kommen wir in Frieden. So kann eine dauerhafte Unterdrückung den Vorteil haben, dass wir in unserem Leben Durchhaltevermögen entwickelt haben oder eine starke Durchsetzungskraft, die uns heute nutzt.
 
Übung: Ich sage laut: „Die Erlebnisse und Erfahrungen aus meiner Vergangenheit haben mich zu der Person gemacht, die ich heute bin. Und so wie ich bin, bin ich genau richtig.“ Ich lasse den Satz den Tag über wirken. Zur Erinnerung suche ich mir eine für mich optimale Lösung (z.B. Zettel).

Donnerstag, 5. August 2010

Selbst Coaching von "Coaching und Beratung Heike Behr" in Berlin - Schritt 15

Schritt 15 – mein Weg und mein Mitgefühl für mich

• meine Aktivitäten
Welche Aktivitäten habe ich für heute geplant? Ich stelle mir meinen Tag vor und überlege, wann und wie ich diese Aktivitäten sinnvoll in meinen Tag integriere.

Am Ende der geplanten Aktivitäten:
Was habe ich von meinem Weg erreicht; welchen Schritt bin ich gegangen?
Wenn ich ein oder mehr Aktivitäten nicht gemacht habe, übernehme ich diese für den nächsten Tag. Dann danke ich mir für das, was ich erreicht habe und danke innerlich für die Unterstützung, die ich bekommen habe. Dann ergänze ich mein Bild entsprechend.

Welche ein bis drei Aktivitäten plane ich für den morgigen Tag?


• mein Mitgefühl für mich
Bereits als Kinder lernen wir was gut und was schlecht, was lieb und was böse ist - bzw. wie unsere Bezugspersonen darüber denken. Da wir besonders als Kinder starke Sehnsucht nach Liebe und Anerkennung haben, lernen wir uns so anzupassen, dass wir bekommen, was wir brauchen. Wenn unsere Bezugsperson beispielsweise auf unser wütendes Verhalten mit Ablehnung oder Bestrafung reagiert, werden wir unser Verhalten und darüber hinaus auch das Gefühl Wut an sich als schlecht interpretieren. Die meisten lernen nicht das Gefühl von dem Verhalten zu unterscheiden und Kanäle zu finden, wo Gefühle, wie beispielsweise die Wut ihren Platz haben kann und ausagiert werden kann - zum Beispiel beim Sport. Daher fangen wir an unsere Wut zu unterdrücken, zu verdrängen oder abzuspalten. Dann haben wir oft keinen oder wenig Bezug zu diesem Gefühl Im Extremfall glauben wir, dass wir niemals wütend sind.
Hinter unserem heutigen Verhalten steht meistens eine Ursache in der Vergangenheit.

Das Erlernte sitzt tief in uns. Wir sind der Überzeugung ein schlechter Mensch zu sein, wenn wir gewisse Gefühle oder Eigenschaften haben. Die Vorgehensweise der Verdrängung diente und dient uns als Schutz. Um uns also dafür zu öffnen, brauchen wir Mitgefühl mit uns selbst und eine Idee, dass wir auch mit diesen Gefühlen und Eigenschaften „gute Menschen“ sind.

Übung: Ich sage laut: „Ich bin richtig und gut so wie ich bin – mit allen Gefühlen und Eigenschaften.“
Dieser Satz begleitet mich durch meinen Tag. Beispielsweise kann ich den Satz auf ein Blatt Papier schreiben, das ich in meine Hosentasche stecke oder auf meinen Schreibtisch lege, sodass ich regelmäßig daran denke.
Sollte sich bei diesem Satz ein Widerstand einstellen, bin ich mitfühlend mit mir, indem ich meinen Widerstand akzeptiere. Ich sage laut: „Ich bin mitfühlend mit mir, so gut ich kann.“

Mittwoch, 4. August 2010

Selbst Coaching von "Coaching und Beratung Heike Behr" in Berlin - Schritt 14


Schritt 14 – mein Weg und ein Perspektivenwechsel
 
·        meine Aktivitäten
Welche Aktivitäten habe ich für heute geplant? Ich stelle mir meinen Tag vor und überlege, wann und wie ich diese Aktivitäten sinnvoll in meinen Tag integriere.
 
Am Ende der geplanten Aktivitäten:
Was habe ich von meinem Weg erreicht; welchen Schritt bin ich gegangen?
Wenn ich ein oder mehr Aktivitäten nicht gemacht habe, übernehme ich diese für den nächsten Tag. Dann danke ich mir für das, was ich erreicht habe und danke innerlich für die Unterstützung, die ich bekommen habe. Dann ergänze ich mein Bild entsprechend.
  
Welche ein bis drei Aktivitäten plane ich für den morgigen Tag?
  
  
·        Perspektivenwechsel
Unsere Wahrnehmung wird bestimmt durch unsere Erfahrungen, Überzeugungen, Verstrickungen, Ängste und Erwartungen. Eine Veränderung der Perspektive verändert auch die Wahrnehmung.
  
Übung: Ich lege mir meine Vision vom Schritt 3 auf die Erde und betrachte mein Bild. Ich nehme mir einen Moment Zeit und lasse mein Bild wirken. Welche Gefühle entstehen? Gibt es Gedanken, die auftauchen?
Dann gehe ich einen Schritt zurück und betrachte mein Bild neu. Welche Gedanken oder Gefühle habe ich jetzt? Hat sich etwas verändert?
Dann gehe ich noch einen Schritt zurück, dann zur Seite. Ich mache diese Übung aus verschiedenen Blickwinkeln. Zum Schluss nehme ich mir einen Stuhl und betrachte mein Bild von oben – aus Vogelperspektive. Welche Gedanken oder Gefühle habe ich jetzt?
  
Anschließend sage ich laut: „Ich bestimme meine Wahrnehmung und damit meine Realität.“

Dienstag, 3. August 2010

Selbst Coaching von "Coaching und Beratung Heike Behr" in Berlin - Schritt 13

Schritt 13 – mein Weg und die Kraft der Gedanken
 
• meine Aktivitäten
Welche Aktivitäten habe ich für heute geplant? Ich stelle mir meinen Tag vor und überlege, wann und wie ich diese Aktivitäten sinnvoll in meinen Tag integriere.
 
Am Ende der geplanten Aktivitäten:
Was habe ich von meinem Weg erreicht; welchen Schritt bin ich gegangen?
Wenn ich ein oder mehr Aktivitäten nicht gemacht habe, übernehme ich diese für den nächsten Tag. Dann danke ich mir für das, was ich erreicht habe und danke innerlich für die Unterstützung, die ich bekommen habe. Dann ergänze ich mein Bild entsprechend.
 
Welche ein bis drei Aktivitäten plane ich für den morgigen Tag?
 

• die Kraft der Gedanken
Wir sind das Ergebnis der eigenen Gedanken, Erfahrungen und Überzeugungen. Daher ist es sinnvoll sich seiner Gedanken und Überzeugungen bewusst zu sein.
 
Anmerkung: Die im Grundtenor ähnlichen Lebensweisheiten stammen aus verschiedenen Epochen - Wissen aus zweitausendfünfhundert Jahren Erfahrung:
 Buddha:
„Alles, was wir sind, ist das Ergebnis dessen, was wir gedacht haben.“
 Bibel:
„Wie ein Mensch denkt, so ist er.“
 Mark Aurel (römischer Kaiser und Philosoph);
„Wir sind das Ergebnis unserer Gedanken“
 William James (Vater der amerikanischen Psychologie):
„Der Glaube erzeugt die Tatsachen.“
 Joseph Murphy:
„Die Inhalte Ihres Denkens und Glaubens gestalten Ihre Persönlichkeit, Ihr Leben, Ihre Zukunft.“
 Talmud:
„Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Worte.
Achte auf Deine Worte, denn sie werden Handlungen.
Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten.
Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter.
Achte auf Deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal.“
 HUNA Prinzip Makia (das dritte von insgesamt 7 Prinzipien):
„Die Energie folgt der Aufmerksamkeit“
 
Übung: Ich beantworte mir die folgenden Fragen:
 Ist das, was ich denke auch das, was ich will?
 Wie habe ich es in der Vergangenheit geschafft, dass ich mein Ziel bisher nicht erreicht habe? Welche Gedanken und Überzeugungen waren daran beteiligt?
 Welche Gedanken und Überzeugungen unterstützen mich, mein Ziel zu erreichen? Ich ergänze mein Bild entsprechend.

Montag, 2. August 2010

Selbst Coaching von "Coaching und Beratung Heike Behr" in Berlin - Schritt 12


Schritt 12 – mein Weg und meine Stärken & Schwächen
 
·        meine Aktivitäten
Welche Aktivitäten habe ich für heute geplant? Ich stelle mir meinen Tag vor und überlege, wann und wie ich diese Aktivitäten sinnvoll in meinen Tag integriere.
 
Am Ende der geplanten Aktivitäten:
Was habe ich von meinem Weg erreicht; welchen Schritt bin ich gegangen?
Wenn ich ein oder mehr Aktivitäten nicht gemacht habe, übernehme ich diese für den nächsten Tag. Dann danke ich mir für das, was ich erreicht habe und danke innerlich für die Unterstützung, die ich bekommen habe. Dann ergänze ich mein Bild entsprechend.
 
Welche ein bis drei Aktivitäten plane ich für den morgigen Tag?
  
  
·        meine Stärken und Schwächen
Ich schreibe eine Liste meiner Stärken und eine Liste meiner Schwächen. Anschließend prüfe ich, ob eine der Schwächen mich bei der Zielerreichung hindert. Wenn ja, untersuche ich, ob es etwas gibt, was das Hindernis schwächt. Ansonsten bin ich mir dieser Tatsache einfach wertfrei bewusst.
Außerdem prüfe ich, wie die Stärken mich bei der Umsetzung meines Ziels unterstützen können. Ich ergänze mein Bild mit den Stärken, die mir bei meiner Zielerreichung hilfreich sind.

Sonntag, 1. August 2010

Selbst Coaching von "Coaching und Beratung Heike Behr" in Berlin - Schritt 11

Schritt 11 – mein Weg und meine Fähigkeiten
 
• meine Aktivitäten
Welche Aktivitäten habe ich für heute geplant? Ich stelle mir meinen Tag vor und überlege, wann und wie ich diese Aktivitäten sinnvoll in meinen Tag integriere.
 
Am Ende der geplanten Aktivitäten:
Was habe ich von meinem Weg erreicht; welchen Schritt bin ich gegangen?
Wenn ich ein oder mehr Aktivitäten nicht gemacht habe, übernehme ich diese für den nächsten Tag. Dann danke ich mir für das, was ich erreicht habe und danke innerlich für die Unterstützung, die ich bekommen habe. Dann ergänze ich mein Bild entsprechend.
 
Welche ein bis drei Aktivitäten plane ich für den morgigen Tag?
 
 
• meine Fähigkeiten
Ich schreibe eine Liste meiner Fähigkeiten. Ich erinnere mich an meine Fähigkeiten im beruflichen Bereich ebenso wie in Beziehungen und allgemein. Anschließend prüfe ich, wie diese Fähigkeiten mich bei der Umsetzung meines Ziels unterstützen können. Ich ergänze mein Bild mit den Fähigkeiten, die bei der Zielerreichung hilfreich sind.