Donnerstag, 14. April 2011

wie die Angst vor Schmerz unser Leben bestimmt oder wie frei sind wir?

Es gibt bei jedem von uns etwas, was er vermeiden will. Typischerweise handelt es sich dabei um etwas, was wir in unserer Kindhet als sehr schmerzvoll erlebt  haben. Wenn eine Frau z.B. einen extrem dominanten Vater hatte und darunter gelitten hat, so wird sie dominante Männer in ihrem Leben versuchen zu vermeiden. Ich schreibe absichtlich versuchen, da diese Frau entweder erfolgreich schafft diesen Typ von Mann als Partner auszuschließen und genau das Gegenteil findet oder sie trifft auf genau diesen Typ von Mann. In jedem Fall ist es ein extrem in die eine oder andere Richtung. Solange diese Frau ihre Angst vor dem alten Schmerz nicht aufgelöst hat, ist sie nicht frei. Jeder Mann, der nicht das totale Gegenteil ihres Vaters ist, ist eine Bedrohung den alten Schmerz zu fühlen. Dies alles passiert im Normalfall unbewusst. Wenn eine Frau beispielsweise einen gewalttätigen Vater hatte und der Schmerz darüber groß genug ist, reicht es aus, dass ein Mann einmal vor Wut auf den Boden stampft oder die Tür knallt. Diese Auslöser reichen den alten Schmerz zu aktivieren.

Meine Lösung, mit der ich meine Klienten (auch telefonisch) begleite, sind die 4 Stufen der Wandlung - Erkennen, Mitgefühl mit sich selbst, Annehmen, was ist und Selbstverantwortung (mehr im Post im September 2010).
Dadurch werden wir frei - auch wenn in diesem Beispiel die Frau den gleichen Mann wählt, so ist die Qualität eine vollkommen andere ob sie dies aus Angst oder aus einer inneren Haltung des Friedens tut. Auch die Qualität des Miteinanders verändert sich positiv und vieles mehr.

Samstag, 2. April 2011

dauerhafte Lösungen finden wir im Kern - Beispiel Stress bewältigen

Wenn sie ein Loch im Reifen haben und Luft verlieren, ist es mühsam permanent Luft aufzupumpen. Es ist vielleicht kurzfristig leichter, aber langfristig anstrengend und ineffektiv. Sie werden früher oder später das Loch suchen und reparieren. So ähnlich ist es im Leben. Wir pumpen permanent Luft auf und wissen oft nicht, dass die Luft durch Löcher entweicht, die wir stopfen können. So suchen wir bei Stress nach Entspannungsmöglichkeiten und vernachlässigen die Ursachen, die uns zum Stress geführt haben. Dies liegt unter anderem daran, dass wir glauben, dass die Ursache, die viele Arbeit ist und wir daran nichts ändern können. Aber das ist nur ein Teil – eben nur ein Loch im Reifen. Es gibt viele weitere Löcher, die in unserer Hand liegen und die wir meist nicht kennen. Typische Beispiele für „Löcher“, die zur Kraftlosigkeit, zum Verlust von Freude oder zum Stress führen, sind:
o     Ich glaube, ich kann an meiner Situation nichts ändern; ich fühle mich ohnmächtig. Allein dieses Gefühl schwächt uns so sehr, dass wir schnell in Stress geraten.
o     Schuldgefühle gegenüber meiner Familie weil ich nicht genügend Zeit für sie habe oder Schuldgefühle bei der Arbeit, weil der Erfolg weniger als geplant ist schwächen uns extrem.
o     Ich suche nach Lösungen an Stellen, die ich nicht beeinflussen kann. Auch dies lässt uns Kraft verlieren.

All diese Beispiele und mehr kann ich ändern ohne notwendigerweise die äußeren Umstände zu ändern. Eine leicht verständliche und schnell und intensiv wirksame Methode ist die „4 Stufen der Wandlung“ nach Heike Behr ( mehr in den Posts im September 2010 oder gern auch persönlich).  Mit dieser Methode arbeite ich in Einzelsitzungen in meiner Praxis und auch telefonisch ebenso wie in meinen Seminaren.