Samstag, 31. Oktober 2009

ein glückliches Leben

Unbewusste Motive, die uns abhalten ein glückliches Leben zu führen

Natürlich wollen wir alle ein glückliches Leben führen. Auch wenn wir etwas anderes unter glücklich sein verstehen, streben wir im Allgemeinen das Glück an. Was hält uns also davon ab? Unter anderem Glaubenssätze. Zwei Beispiele hierzu möchte ich mit den Leserinnenn und Lesern teilen:
  • In einigen Aufstellungen und Einzelgesprächen hat sich gezeigt, dass die Betroffenen Angst hatten glücklich zu sein, da es in ihrem Bild nach einem "auf" immer ein "ab" gibt. Sie hatten also Angst das Glück wieder zu verlieren - lieber etwas erst gar nicht haben, als mit dem Verlust klar kommen zu müssen. (Anmerkung: Dieses Phänomen "lieber etwas erst gar nicht haben als es wieder zu verlieren" tritt häufig auch bei anderen Wünschen auf)
  • Viele Menschen glauben fest daran, dass sie nur für kurze Momente glücklich sein können und ebenso viele glauben, dass das Glück vor allem durch äußere Umstände ausgelöst wird - beispielsweise sich verlieben oder etwas zu bekommen (Geld, Auto, Urlaub, ...).

Eine Auflösung der Bilder und Glaubenssätze öffnen die Menschen für die Möglichkeit glücklicher als bisher zu sein.

Freitag, 30. Oktober 2009

Zitat - Paulo Coelho

Der Mensch will immer, daß alles anders wird,
und gleichzeitig will er, daß alles beim alten bleibt.

Coaching in Berlin - beruflich und privat

Das Einzel- Coaching bietet dem Coachee die Möglichkeit der Erkenntnis über die eigene Person und Klarheit über die Situation und dadurch die Möglichkeit zur Veränderung. Dies führt auch zu persönlichem Wachstum und mehr Zufriedenheit.

Das Coaching kann in meiner Praxis, bei Ihnen vorort oder telefonisch stattfinden.

Typische Anlässe für Einzel-Coaching:

• Unzufriedenheit – beispielsweise
- mit einer Situationen (beruflich oder privat),
- mit einer Person (z.B. Partner(in)),
- mit sich selbst.

• Angst – beispielsweise
- vor finanziellem Ruin,
- vor einer Kündigung,
- vor Veränderung.

• Unklare Ziele

Wie lange dauert Einzel- Coaching?

Das Einzel- Coaching dauert von drei Sitzungen bis hin zur Begleitung über einen längeren Zeitraum. Die Dauer ist abhängig von den gewünschten Zielen und wird vor dem Coaching festgelegt. Die Sitzungen dauern jeweils 1 bis 3 Stunden.

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Aufstellungsabend in Dortmund - 30. Oktober 2009

Am Freitag, den 30. Oktober findet von 19:00 bis 21:30 Uhr ein Aufstellungsabend in Dormund statt. Für alle, die ein konkretes Anliegen haben, systemische Aufstellungen kennen lernen wollen oder sich von dem, was sie in den Aufstellungen erleben inspirieren lassen wollen.

Weitere Informationen auf www.heikebehr.de unter Seminare oder gern auch
telefonisch (030 30839490 oder 01755461954)

Dienstag, 27. Oktober 2009

Zitat - Talmud

Fehlt es dem Diebe an Gelegenheit,
glaubt er an seine Ehrlichkeit.

Montag, 26. Oktober 2009

Ist das Glas halb voll oder halb leer? - es ist nie genug

Ob das Glas halb voll oder halb leer ist ist eine Frage der Sichtweise - eine Frage der Wahrnehmung. Dieses Beispiel kennen viele - beispielsweise aus Seminaren.

Diejenigen, die das Glas für halb leer halten, würden vermutlich das Glas, was 3/4 voll ist auch für 1/4 leer halten. Und wenn das Glas ganz voll wäre, würden sie vermutlich denken, dass es bald leer sein kann. Und selbst wenn sie viele volle Gläser hätten, würden sie daran denken, dass auch diese bald alle sind. Wenn ich den Blick auf das lenke, was fehlt, ist es nie genug.

Sonntag, 25. Oktober 2009

Zitat Seneca - Selbstmanagement Ziele

Wer nicht weiß,

in welchen Hafen er will,

für den ist kein Wind der Richtige


... und wer nicht weiß, was er will und seine Ziele nicht kennt, für den ist nichts richtig und daher alles falsch.

Samstag, 24. Oktober 2009

Zitat - Antoine de Saint-Exupéry

Wenn Du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht Männer zusammen,
um Holz zu beschaffen, Werkzeuge vorzubereiten,
Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen,
sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten endlosen Meer.

Freitag, 23. Oktober 2009

Zeitmanagement - alles hat seine Zeit

Bei mir zeigt sich diese Weisheit besonders, wenn ich kreativ sein will und muss. Wenn ich beispielsweise Texte für einen Flyer brauche, ist es anstrengend für mich, wenn ich nicht auf den „richtigen Zeitpunkt“ achte. Dann brauche ich viel Zeit und das Ergebnis gefällt mir nicht oder mittelmäßig. Ich bin auf jeden Fall unzufrieden mit dem Ergebnis. Ich habe aus einem Pflichtgefühl heraus die Arbeit gemacht, weil ich dachte es müsste so sein. Mit dem Resultat, dass ich die Arbeit mehrmals überarbeite, d.h. letzten Endes passiert folgendes:
 ich brauche viel Zeit
 und noch mehr Zeit durch die Überarbeitungen
 die Arbeit macht mir keinen Spaß – ich bin nicht mit Freude dabei
 und dauerhaft begleitend gibt es das Gefühl ich müsste weitermachen, da die Arbeit noch nicht fertig ist – d.h. auch die Freizeit ist davon gefärbt.

Wenn ich dagegen den „richtigen Zeitpunkt“ abwarte, erspare ich mir viel Arbeit. Ich schaffe die gleiche Arbeit in erheblich weniger Zeit und bin mit dem Ergebnis zufrieden. Insgesamt ergibt sich das folgende Ergebnis:
 ich brauche wenig Zeit
 ich erledige die Arbeit einmalig, da sie mir auf Anhieb gefällt
 die Arbeit macht mir Spaß – ich bin mit Freude dabei
 und dauerhaft begleitend gibt es keinerlei Belastung, da ich weiß, dass ich mich zum „richtigen Zeitpunkt“ (erfolgreich) darum kümmere und bis dahin bin ich frei von den Gedanken daran

Donnerstag, 22. Oktober 2009

Zitat - Abraham Lincoln

Der Mensch ist gerade so glücklich,
wie er sich zu sein entschließt.

Mittwoch, 21. Oktober 2009

Zitat - Seneca

Hoffe nicht ohne Zweifel und
zweifle nicht ohne Hoffnung.

Dienstag, 20. Oktober 2009

Zitat - Khalil Gibran

Toleranz ist Liebe, belastet mit der Krankheit des Hochmuts.

Montag, 19. Oktober 2009

Zitat - Khalil Gibran

Wirklich frei werdet ihr nicht sein, wenn eure Tage ohne Sorge sind und eure Nächte ohne jeden Wunsch und Kummer, sondern erst dann, wenn sie euer Leben umfassen und ihr euch dennoch nackt und ungebunden über sie erhebt.

Zitat - Hermann Hesse

Man muß das Unmögliche Versuchen,
um das Mögliche zu erreichen.

Sonntag, 18. Oktober 2009

Der Sinn des Lebens

Viele Menschen suchen nach dem Sinn ihres Lebens. Manche suchen sogar nach dem Sinn des Lebens. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass der Glaube an einen bestimmten Sinn im Leben den Menschen Halt gibt. Eine Art Orientierung. Wenn es einen Sinn gibt, weiß ich auch, ob ich auf dem richtigen Weg bin, ob ich alles richtig mache und ich habe eine Aufgabe, die ich erfüllen kann.
Wenn es keinen bestimmten Sinn gäbe, wozu dann die vielen Mühen und Strapazen im Leben - sie hätten keinen Sinn mehr.
Es gab eine Zeit in meinem Leben, in der ich mit mir, mir Gott und dem Leben gehadert habe, bis ich für mich erkannt habe, dass mein Leben den Sinn hat, den ich ihm gebe. Und diesen Sinn kann ich verändern. Ab diesem Zeitpunkt machte es wirklich keinen Sinn mehr mich in irgendeiner Form zu quälen und ich begann mein Leben an der Freude auszurichten. Aus heutiger Sicht eine weise Entscheidung, die mein Leben zu meiner Zufriedenheit verändert hat.

Samstag, 17. Oktober 2009

Zitat - Lucius Annaeus Seneca

Je mehr wir bekommen haben,
desto mehr wollen wir haben.

Freitag, 16. Oktober 2009

Loslassen durch das Annehmen was ist

Ich kann mich an viele Situationen in meinem Leben erinnern, in denen gute Freunde mir rieten ihn oder es loszulassen. Das klingt gut - doch wie. Wie sollte ich etwas loslassen, was ich eigentlich will. Inzwischen glaube ich, dass es ein Prozess ist etwas wirklich loszulassen, was man sich eigentlich wünscht. Ein erster Schritt, der mir dabei hilft ist das anzunehmen, was gerade ist. D.h. zu akzeptieren, dass etwas verloren ist, was ich will und auch zu akzeptieren, dass ich es nicht loslassen will.
Alles beginnt mit dem ersten Schritt - und ein aus meiner Erfahrung hilfreicher erster Schritt ist die Akzeptanz der Ist- Situation mit allen Facetten.

Donnerstag, 15. Oktober 2009

authentisch sein - wie sonst?

Stellen Sie sich vor, ein italienischer Koch eröffnet ein Restaurant mit italienischen Speisen. Er befürchtet, dass die Menschen lieber chinesisch essen und gibt seinem Restaurant einen chinesischen Namen und den Eingang gestaltet er ebenfalls chinesisch. Absurd, oder? Und wie geht es wohl den Gästen, die auf der Speisekarte italienisches Essen finden, statt dem erwarteten chinesischen? Und würde wohl jemand, der italienisches Essen will das Restaurant betreten?

Ich gebe zu, eine absurde Idee. Aber wenn es so absurd ist, warum zeigen sich dann die Menschen oft nicht, wie sie wirklich sind, sondern mit einem anderen Gesicht?

Dienstag, 13. Oktober 2009

Zitat Leo Tolstoi

Das Glück besteht nicht darin,
dass du tun kannst, was du willst,
sondern darin, dass du auch immer willst was du tust.

Sonntag, 11. Oktober 2009

von der Fülle in die Fülle - die Energie folgt der Aufmerksamkeit

Wer kennt das nicht aus seiner Vergangenheit - wenn ich gerade frisch verliebt in einer Partnerschaft war, schienen auch deutlich mehr andere Männer Interesse an mir zu haben.
Als Student habe ich meinen Lebensunterhalt vor allem in den Semesterferien verdient. Dadurch war das Geld kurz vor den Ferien eher knapp. Als ich dann das erste Gehalt bekam und ich für den Moment mehr als genug Geld hatte, kam häufig noch unvorhergesehen und unverhofft Geld oder andere materielle Dinge in mein Leben.

Wenn ich also genug hatte bekam ich noch mehr.

Mit hat mein Leben gezeigt, dass dieses Resonanzprinzip wirkt und dass ich es bewusst steuern kann. Dabei helfen mir zwei Wege ganz besonders. Wenn ich beispielsweise krank bin und den ersten Schreck überwunden habe, kann ich
1. meine Aufmerksamkeit auf den gesunden Teil in mir richten, den es gibt. Ich kann gehen und kann denken und kann essen und trinken und ... Mit der Aufmerksamkeit auf die gesunden Teile in mir kann ich ein Gefühl des Gesundseins erzeugen. Dieses Gefühl kann ich verstärken und dann ausdehnen, sodass der kranke Bereich so klein ist, dass er in dem Moment keine Bedeutung für mein Gefühl hat. Je nachdem wir krank jemand ist, kann dieses Übung leichter oder schwerer fallen. Aber es ist möglich, wenn ich es will.
2. meine Aufmerksamkeit auf etwas richten, was gerade besonders gut ist und dadurch ein gutes Gefühl in mir erzeugen. Auch dieses Gefühl kann ich verstärken, sodass die Krankheit oder der Schmerz kaum noch Bedeutung haben.

Wenn ich vor einem Buffet stehe, auf dem zahlreiche Leckereien stehen außer einem Gericht, was ich jetzt gern gegessen hätte, kann ich meine Aufmerksamkeit auf das was fehlt richten oder auf die Vielfalt, die vorhanden ist.

Diese Übung kann ich natürlich mit jeder Art von gefühltem Mangel machen - mit finanziellem Mangel, fehlender Partnerschaft, ... . Und gern begleite ich Sie mit meiner Arbeit dabei.

Donnerstag, 8. Oktober 2009

Coaching und systemische Aufstellungen in Berlin und Dortmund zum Thema Glück,...

In Coachings und Aufstellungen kann man viele Themen klären, beispielsweise:
  • ich will glücklich sein - was hält mich davon ab?
  • ich will gesund sein - was ist der psychosomatische Anteil meiner Krankheit?
  • ich will eine liebevolle Partnerschaft - was hält mich ab (warum bin ich Single oder warum entspricht meine Partnerschaft nicht meinen Vorstellungen)?
  • ich will einen Beruf, der mir Spaß macht und der mich erfüllt - warum habe ich keinen Beruf oder warum habe ich einen Beruf, der mir keinen Spaß macht?
  • ich möchte aktiver sein, ruhiger sein, schlanker sein, ... - warum verändere ich nicht das, was mich stört? Was hält mich ab? Und / oder warum kann ich mich nicht akzeptieren, wie ich bin?
... und wie erreiche ich mein Ziel.

Aktuelle Termine zu meinen Aufstellungen und Seminaren in Berlin und Dortmund stehen auf www.heikebehr.de unter Seminare.

Mittwoch, 7. Oktober 2009

Zitate über das Glück

Es ist schwer, das Glück in uns zu finden, und es ist ganz unmöglich, es anderswo zu finden.
Nicolas Chamfort (1740 - 1794), Schriftsteller

Das Glück beruht oft nur auf dem Entschluss, glücklich zu sein.
Lawrence Durrell (1912 - 1990), Schriftsteller

Glück ist kein Geschenk der Götter - es ist die Frucht einer inneren Einstellung.
Erich Fromm (1900 - 1980), Psychoanalytiker

Dienstag, 6. Oktober 2009

Zitat - Autor unbekannt

Man braucht den Mut, Dinge zu ändern, die man ändern kann,
die Einsicht, Dinge zu akzeptieren, die man nicht ändern kann,
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Montag, 5. Oktober 2009

Die Suche nach dem Glück ohne es zu finden

Viele von uns sind auf der Suche nach dem Glück. Warum gibt es so wenige Menschen, die sagen "ich habe mein Glück gefunden" oder einfach "ich bin glücklich". Ich meine natürlich nicht das Glück, was wir für einen Moment empfinden, weil wir beispielsweise eine Prüfung bestanden haben, uns verliebt haben oder etwas geschenkt bekommen. Ich meine das Glück ohne äußeren Auslöser. Eben den Alltag.
Vielleicht erfüllt uns ja die Suche nach dem Glück und wir wollen es gar nicht finden. Vielleicht gibt es auch andere Gründe warum relativ wenige Menschen ihr Glück finden. Auf der Suche nach meinem Glück habe ich vor allem erkannt wie ich es achaffe das Glück zu verhindern. Außerdem konnte ich ähnliche Verhaltensweisen auch bei meinen Mitmenschen feststellen.

Hier also ein paar Regeln um das Glück zu vermeiden:
  • Ich wünsche mir etwas, was ich nicht haben kann. Das wird noch gesteigert durch den Wunsch, dass das, was ichnicht haben kann von anderen Menschen abhängig ist, sodass ich definitiv machtlos bin. Beispielsweise wünsche ich mir einen Partner, der mich nicht liebt oder ich wünsche mir meinen Partner anders als er ist. Oder ich wünsche mir an einem verregneten Tag Sonne.
  • Ich wünsche mir etwas, was ich jetzt nicht haben kann und gehe davon aus, dass ich nicht glücklich sein kann, solange dieser Wunsch nicht erfüllt ist. Beispielsweise wünsche ich mir jetzt mehr Geld zu haben, weniger zu wiegen oder wo anders zu leben. Diese Wünsche kann ich mir erfüllen, aber nicht jetzt. Jetzt habe ich das Geld, das ich habe, das Gewicht, was ich habe und ich lebe eben dort, wo ich gerade lebe. Das kann ich dadurch steigern, dass die Wunscherfüllung in weiter ferne liegt und ich bis zur Erreichung dieses Ziels bestimmt nicht glücklich sein kann. Beispielsweise wünsche ich mir nicht nur das Geld für einen Urlaub, sondern für ein neues Auto oder sogar das Geld um für immer sorgenlos zu leben.
  • Ich blicke auf das, was ich nicht habe und nicht versehentlich auf das, was ich habe. Beispielsweise kann ich nach Erreichung meines Wunsches mir einen Urlaub zu ermöglichen mir gleich bewusst machen, dass es noch unerfüllte Wünsche gibt. Dies ist nach meiner Erfahrung die sicherste Methode das Glück nicht zu finden.
Eine aus meiner Sicht gute Übung ist es, die Augen zu schließen und sich einmal vorzustellen wie es wäre er wäre glücklich und zufrieden genau jetzt. Mit all dem, was nicht da ist oder einfach noch besser werden kann.
Dabei geht es keineswegs darum sich seine Wünsche nicht zu erfüllen, sondern das eigene Glücksgefühl jetzt nicht abhängig von der Situation zu machen.

Ich begleite nicht nur meine Klienten durch dies Art von Veränderungsprozessen, sondern in erster Linie natürlich mich selbst. Daher weiß ich, wie schwer der Schritt eines Perspektivenwechsels sich anfühlen kann. Ich weiß aber auch wie schön das Leben sein kann, wenn man das Glück im jetzt sucht und daher auch findet.