Sonntag, 8. August 2010

Selbst Coaching von "Coaching und Beratung Heike Behr" in Berlin - Schritt 18

Schritt 18 – mein Weg und das Annehmen, was ist
 
• meine Aktivitäten
Welche Aktivitäten habe ich für heute geplant? Ich stelle mir meinen Tag vor und überlege, wann und wie ich diese Aktivitäten sinnvoll in meinen Tag integriere.
 
Am Ende der geplanten Aktivitäten:
Was habe ich von meinem Weg erreicht; welchen Schritt bin ich gegangen?
Wenn ich ein oder mehr Aktivitäten nicht gemacht habe, übernehme ich diese für den nächsten Tag. Dann danke ich mir für das, was ich erreicht habe und danke innerlich für die Unterstützung, die ich bekommen habe. Dann ergänze ich mein Bild entsprechend.

Welche ein bis drei Aktivitäten plane ich für den morgigen Tag?


• Das Annehmen, was ist
Hierbei geht es um die Annahme von sich selbst, seinen Mitmenschen und von Ereignissen. Annehmen, was ist bedeutet nicht, dass wir es toll finden, sondern dass wir es als Realität des Moments akzeptieren. Dadurch kommen wir in die eigene Kraft, die uns eine Veränderung erst erlaubt.

Übung:
Ich wähle drei Eigenschaften, die ich ablehne von unterschiedlichen Menschen aus meinem Umfeld und schreibe diese drei Eigenschaften auf. Anschließend mache ich die folgenden Aufgaben für jede Eigenschaft separat:

Bei Gefühlen und Eigenschaften sage ich laut „Das Gefühl/die Eigenschaft (hier fülle ich die gewählte Eigenschaft bzw. das gewählte Gefühl ein) gehört auch zu mir“.
Wenn ich diesen Satz klar aussprechen kann und sich der Satz für mich richtig anfühlt bin ich für diesen Aspekt fertig und mache ggf. mit dem nächsten Aspekt weiter.
Manchmal kommen aber auch Gedanken wie „aber nicht so stark wie bei der Person“ oder „bei mir ist es aber anders“. Dann sage ich laut „ja, bei mir ist es anders, aber dennoch gehört diese Eigenschaft … auch zu mir“.
Hin und wieder ist es so, dass wir diese Eigenschaft wirklich so gut unterdrücken, dass wir sie nicht ausleben. Dennoch gehört sie zu uns. In diesem Fall sage ich „auch wenn ich keinen Bezug zu … habe, weiß ein Teil von mir, dass … auch zu mir gehört“.
Wenn sich alle diese Sätze für mich falsch anfühlen, finde ich heraus, was für ein Nutzen dieses Gefühl für mich haben kann. Z.B.: Wut kann auch Lebensenergie und Kraft bedeuten. Wenn ich den Nutzen gefunden habe, wiederhole ich die erste "Übung".
 
Bei einem Problem mit einem Ereignis in meinem Leben, erlaube ich meiner Intuition zu erkennen wofür mir dieses Ereignis dienen könnte. Dann sage ich laut: „Abgesehen von den Negativaspekten dieses Ereignisses, gibt es auch einen Vorteil. Es dient mir ... (hier ergänze ich entsprechend)“.

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