Samstag, 7. August 2010

Selbst Coaching von "Coaching und Beratung Heike Behr" in Berlin - Schritt 17


Schritt 17 – mein Weg und meine Eigenverantwortung
  
·         meine Aktivitäten
Welche Aktivitäten habe ich für heute geplant? Ich stelle mir meinen Tag vor und überlege, wann und wie ich diese Aktivitäten sinnvoll in meinen Tag integriere.
 
Am Ende der geplanten Aktivitäten:
Was habe ich von meinem Weg erreicht; welchen Schritt bin ich gegangen?
Wenn ich ein oder mehr Aktivitäten nicht gemacht habe, übernehme ich diese für den nächsten Tag. Dann danke ich mir für das, was ich erreicht habe und danke innerlich für die Unterstützung, die ich bekommen habe. Dann ergänze ich mein Bild entsprechend.
 
Welche ein bis drei Aktivitäten plane ich für den morgigen Tag?
 

·         meine Eigenverantwortung
Wichtig in diesem Abschnitt ist das Mitgefühl mit uns selbst. Ohne Mitgefühl für uns selbst wird die Eigenverantwortung zur Anklage statt zu einem Element der Macht, die wir haben um etwas für uns zu verändern.

Dinge passieren im Leben. Manchmal haben wir darauf Einfluss und manchmal nicht. In jedem Fall haben wir Einfluss auf unsere Sichtweisen und Gefühle. Selbstverständlich ist es leichter Glück zu empfinden, wenn wir gesund und reich und … sind. Dennoch ist es von uns abhängig, ob wir glücklich sind oder nicht, auch wenn wir nicht reich, gesund,… sind.
 
Wenn es in meinem Leben einen Einbruch wie schwere Krankheit oder Verlust einer nahe stehenden Person gibt, beginnt zunächst eine Trauerphase, die wichtig ist. Diese Phase kann unterschiedlich lang sein. Ist sie abgeschlossen, kann ich in dem Schmerz verweilen oder die Richtung ändern. In den meisten Fällen ist das ein schwieriger Schritt. Dennoch kann nur ich ihn gehen und niemand anderes kann ihn für mich gehen. Es liegt in meiner Hand, d.h. in meiner Verantwortung. So kann ich entscheiden, ob ich es allein schaffe oder mir Unterstützung durch Freunde oder einen Experten hole - aber es ist und bleibt in meiner Hand. Die anderen können "nur" begleiten. Auf der einen Seite müssen wir es tun und auf der anderen Seite können wir es auch tun - wir sind frei. Das gleiche gilt bei einer schwierigen Kindheit oder einem traumatischen Erlebnis. Auch da lagen die Erlebnisse meist nicht in unseren Händen. Aber es liegt in unserer Hand, ob wir in unseren „negativen Gefühlen“ verbleiben oder ob wir und entscheiden Wege zu finden um trotz der Erlebnisse glücklich zu sein.
 
Übung: Suchen Sie sich ein Beispiel aus Ihrem Leben (Vergangenheit oder Gegenwart) mit dem Sie nicht im Frieden sind und sprechen Sie diese Tatsache laut aus. Beispielsweise „weil  mein Partner die Sachen überall Rumliegen lässt, fühle ich mich in unserer Wohnung unwohl und muss für ihn die Sachen wegräumen“ oder „weil mein Chef so unorganisiert ist muss ich Überstunden machen und bekomme Stress meine privaten Verpflichtungen einzuhalten“. Finden Sie Ihre Formulierung Ihre Ablehnung auszudrücken.
Im zweiten Schritt übernehmen Sie Ihren Teil der Verantwortung und fühlen, ob sich etwas verändert. Hierzu finden Sie eine Formulierung wie beispielsweise „ich ärgere mich über das Verhalten meines Partners, aber ich übernehme die Verantwortung für meinen Anteil an meinem Gefühl von Ärger“ oder „ich ärgere mich über das Verhalten meines Chefs und übernehme die Verantwortung einen Weg zu mehr Zufriedenheit zu finden“.
Finden Sie Formulierungen, die sich gut anfühlen,  wenn Sie sie aussprechen.

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